Elektromobilität Stellantis steigt bei deutschem Lithium-Förderer ein

Von Jens Rehberg

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Der Autokonzern Stellantis bindet sich noch enger an ein Start-up, das Lithium in großen Mengen aus einer ergiebigen deutschen Solequelle fördern will. Die Pläne sind vielversprechend.

Die von Vulcan Energie betriebene Pilotanlage in Insheim.
Die von Vulcan Energie betriebene Pilotanlage in Insheim.
(Bild: Klaus Venus)

Der Autohersteller Stellantis steigt mit 50 Millionen Euro bei der Vulcan Energie Ressourcen GmbH ein und wird damit zweitgrößter Anteilseigner. Wie Stellantis am Freitag (24. Juni) außerdem mitteilte, soll die Liefervereinbarung mit Vulcan, die 2026 wirksam wird, bis 2035 verlängert werden. Mit einem Volumen zwischen 16.000 und 20.000 Tonnen Lithiumhydroxid hat sich der Autohersteller den größten Anteil an der voraussichtlichen Jahresproduktion des Förderunternehmens gesichert.

Vulcan-Energie-CEO Horst Kreuter gab sich auf Anfrage optimistisch, die kommerzielle, weitestgehend CO2-freie Produktion von Lithiumhydroxid im deutschen Oberrheingraben in geplantem Umfang hochfahren zu können: „Wir wollen spätestens 2026 circa 40.000 Tonnen Lithium in Batteriequalität für elektrifizierte Fahrzeuge ausliefern.“