Elektroantrieb Stirnradgetriebe für Elektroauto in mechatronischer Einheit

Redakteur: Helmut Klemm

Ein Stirnradgetriebe für ein Demo-Elektrofahrzeug zur Erprobung leistungselektronischer Fahrzeugkomponenten: diese Aufgabe stellte das Fraunhofer IISB dem Antriebsspezialisten SPN Schwaben Präzision.

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Das Kernstück ist die Integration des elektrischen Antriebsverstärkers inklusive Kühlsystem für die Elektronikbauteile.
Das Kernstück ist die Integration des elektrischen Antriebsverstärkers inklusive Kühlsystem für die Elektronikbauteile.
(Bild: SPN Schwaben Präzision)

SPN Schwaben Präzision stellt seine Kompetenzen als Entwicklungspartner für anspruchsvolle Sonderlösungen in der Antriebstechnik auf der Motek heraus. Im Mittelpunkt steht ein Stirnradgetriebe für den vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB) entwickelten Elektrosportwagen IISB-One, ein Demonstrationsfahrzeug für leistungselektronische Fahrzeugkomponenten, das bereits die Straßenzulassung erhalten hat.

Eine Vorgabe für die Entwicklung des Getriebes war, dass die Anschlüsse für die Abtriebswellen unterhalb vom Antriebsmotor platziert sein sollten – off axis. Daraus ergab sich eine Verteilergetriebe-Konstruktion mit zwei parallel angeordneten separaten Antriebssträngen. Das Kernstück des Aggregats ist die Integration des elektrischen Antriebsverstärkers inklusive Kühlsystem für die Elektronikbauteile.

Nach diesen Vorgaben entstand eine kompakte mechatronische Einheit mit geringem Gewicht. Die Motor-Nennleistung beträgt 30 kW je Seite bei einer Nenndrehzahl von 2500 min-1 und einer Getriebeübersetzung von 6:1.

SPN Schwaben Präzision war wiederholt Partner bei Forschungsprojekten und kooperierte unter anderem mit der Technischen Universität Braunschweig.

SPN Schwaben Präzision Fritz Hopf auf der Motek 2015: Halle 8, Stand 8304

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