Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Risiken entgegenwirken

Störungen im Prozessablauf vermeiden

| Redakteur: Frauke Finus

Instandhaltungsmanagement verfolgt das Ziel, die Lebensdauer von Anlagen und Maschinen optimal zu nutzen.
Instandhaltungsmanagement verfolgt das Ziel, die Lebensdauer von Anlagen und Maschinen optimal zu nutzen. (Bild: Cassantec)

Einwandfreie Prozessabläufe – das Ziel jedes Unternehmens. Denn wenn alles reibungslos funktioniert, bewältigt dieses mehr Aufträge und arbeitet effizienter. Unentwegt führen Unternehmen Instandhaltungen an Maschinen durch, um Ausfälle zu vermeiden. Neue technologische Entwicklungen ermöglichen es, viele technische Störungen bereits im Voraus zu vermeiden.

„Gerade durch das Internet der Dinge erhalten Unternehmen die Chance, Instandhaltungsmaßnahmen zu optimieren“, erklärt Moritz von Plate, CEO der Cassantec AG.

Instandhaltungsmanagement verfolgt das Ziel, die Lebensdauer von Anlagen und Maschinen optimal zu nutzen. Es verbessert die Betriebssicherheit und generiert eine höhere Anlagenverfügbarkeit. Durch optimierte Betriebsabläufe erhalten Unternehmen die Möglichkeit, vorrausschauend Kosten zu planen. Allem voran soll durch ein abgerundetes Instandhaltungsmanagement die Häufigkeit von Störungen reduziert werden. Vorab müssen Unternehmen jedoch identifizieren, welche spezifischen Störungsarten - seien es nun der Getriebeschaden bei Mühlen, Lagerschaden bei Pumpen oder andere Verschleißerscheinungen an Anlagen - bei ihnen überhaupt auftreten und wie sie diese vermeiden können.

Störungen identifizieren

„Zu wissen, warum eine Maschine ausfällt, ist für Unternehmen essenziell. Deshalb wurde im Laufe der letzten Jahrzehnte viel an diesem Thema geforscht“, sagt von Plate. Die mittels installierter Sensorik gewonnenen Daten werden laufend ausgewertet, um auf Basis des erforschten Wissens Schäden zu vermeiden. Diese Form der Schadensvermeidung erlaubt dem Betreiber vor dem Schadenseintritt zu reagieren, jedoch nicht aktiv und vorausschauend zu agieren.

Folglich bleiben Störungen im Betrieb nicht aus. Während die meisten Zwischenfälle relativ geringe Kosten verursachen und schnell behoben sind, gefährdet der Totalausfall einer Komponente das gesamte Werk. Es entstehen enorme Kosten und Fragen der rechtlichen Haftung stehen automatisch ebenfalls im Raum.

Schäden vorbeugen

Risiken von vornherein einzuschätzen und abzuwenden stellt inzwischen einen entscheidenden Faktor in der Betriebssicherheit dar. „Unternehmen scheuen meist keine Mühen, wenn es darum geht, Mitarbeiter zu schulen und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, damit keine Zwischenfälle oder sogar Ausfälle entstehen“, so von Plate. Auch bei der Instandhaltung von Maschinen versuchen Unternehmen Kosten von vornherein zu minimieren, indem sie Datensammlungen anfertigen, die ihnen Auskunft über wiederkehrende und vermeidbare Störungen geben. Diese Sammlungen sagen jedoch nicht vorher, wann eine Störung in Zukunft auftritt – eine Lücke, die der Algorithmus der Cassantec AG nach eigenen Angaben schließt.

Daten, die Unternehmen bereits zur Anwendung der präventiven Wartung und Zustandsüberwachung sammeln, interpretiert die Software neu, sodass sich ein genauer zeitlicher Rahmen ergibt, der es ermöglicht, die Zeitpunkte für mögliche Störungen zu identifizieren. Unternehmen können so Ausfälle vorhersagen und ihre Instandhaltungspläne verbessern.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43720383 / Instandhaltung)

Themen-Newsletter Betriebstechnik abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung und AGB einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Meistgelesene Artikel

Lamborghini bekommt flexibelste Lackieranlage der Welt

Lackieren

Lamborghini bekommt flexibelste Lackieranlage der Welt

10.04.18 - Individuelle Lackierungen sind in der neuen Lackiererei von Lamborghini problemlos möglich. Ein neuartiges Anlagenlayout und die intelligente Anlagensteuerung mit dem Produktionsleitsystem E-MES machen den Weg frei, wie der Böblinger Anlagenhersteller Eisenmann mitteilt. lesen

Was Sie jetzt über die Datenschutz-Grundverordnung wissen müssen

Tipps zur DSGVO

Was Sie jetzt über die Datenschutz-Grundverordnung wissen müssen

16.04.18 - 2018 wird es ernst, am 25. Mai endet die Übergangsfrist für die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Damit werden die Datenschutzregeln für Unternehmen und Behörden deutlich strenger. Viele bisherige Datenschutzmaßnahmen müssen hinterfragt, aktualisiert oder erweitert werden. Die Zeit läuft. Viele Unternehmen laufen hinterher. lesen

BMW investiert über 10 Mio. Euro in 3D-Druck

F&E

BMW investiert über 10 Mio. Euro in 3D-Druck

19.04.18 - Die BMW Group plant einen einen Campus für Additive Fertigung in Oberschleißheim, nördlich von München, für mehr als 10 Mio. Euro. lesen