Verzahnungsherstellung Stückkosten bei der Zerspanung senken und Wettbewerbsfähigkeit steigern

Autor / Redakteur: Jaqueline Sprenger / Peter Königsreuther

Vielen Zulieferern sitzt der Wettbewerbsdruck im Nacken. Den spüren auch die Hersteller von Getriebe & Co.. Versierte Werkzeugexperten können mit ihrem Know-how jedoch viel zur Entspannung beitragen.

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Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge ist, wie es heißt, der richtige Ansprechpartner für alle, die ihre Verzahnungsfertigung auf Trab bringen wollen. Denn das Hommel+Keller-Team kann die Herstellungsprozesse spezifisch analysieren und nicht selten mit bemerkenswerten Verbesserungsergebnissen punkten, betonen die Experten. Dabei helfe nicht zuletzt die sogenannte Hobit-Prozessoptimierung.
Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge ist, wie es heißt, der richtige Ansprechpartner für alle, die ihre Verzahnungsfertigung auf Trab bringen wollen. Denn das Hommel+Keller-Team kann die Herstellungsprozesse spezifisch analysieren und nicht selten mit bemerkenswerten Verbesserungsergebnissen punkten, betonen die Experten. Dabei helfe nicht zuletzt die sogenannte Hobit-Prozessoptimierung.
(Bild: Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge)

Immer schneller und günstiger fertigen und dabei hohe Qualität garantieren – wer als Automobilzulieferer dem enormen Wettbewerbsdruck standhalten will, muss immer neue Wege suchen und auch gehen, um seine Produktion noch wirtschaftlicher zu gestalten.

Die Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge GmbH hilft Verzahnungsexperten dabei, ihre Prozesse zu analysieren und anhand der Erkenntnisse zielgerichtet zu optimieren. Oft erreichen die Fachleute damit bemerkenswerte Ergebnisse – nicht zuletzt ist das auch den Verzahnungswerkzeugen der Marke Hbit geschuldet.

Verzahnungswerkzeuge werden gezielt angepasst

Die Hobit-Verzahnungswerkzeuge sind bereits vielfach erfolgreich im Einsatz. Ob aus HSS, PM oder Hartmetall bestehend, ob als Standardgröße oder individuelles Wunschwerkzeug: Das Spektrum schließt Wälz- und Tandemfräser, Stoß- und Wälzschälwerkzeuge mit Bohrung und Schaft ein sowie Form- und Scheibenfräser. „Hochwertige Werkzeuge sind unsere Kernkompetenz, doch wir wollen nicht nur den passenden Wälzfräser liefern, sondern auf Basis einer gemeinsamen Analyse deutliche Verbesserungen im gesamten Porduktionsprozess bieten“, erklärt Florian Jäger, Produktmanager bei Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge. Damit kann ein passendes Werkzeug konstruiert, die Schnittdaten auf die Anwendung abgestimmt, die Berechnungen zu den Stückkosten erstellt und der Prozess wirtschaftlicher werden.

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Verbesserungsarbeit zahlt sich sprichwörtlich aus

Was bringen die Optimierung der Verzahnungsprozesse und der Einsatz der Hobit-Werkzeuge? Ein Hersteller fertigte jährlich circa 320.000 Riemenscheiben mit herkömmlichen HSS-Wälzfräsern. Pro Stunde konnten damit 119 Werkstücke bearbeitet werden. Unterm Strich bedeutet das pro Riemenscheibe Werkzeugkosten von 0,28 Euro respektive Fertigungskosten von 0,98 Euro. Mit Hobit-Wälzfräsern aus Hartmetall in einem optimierten Verzahnungsprozess konnte die Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge GmbH diese Ergebnisse deutlich verbessern: Nun werden pro Stunde 239 Werkstücke gefräst. Für ein Teil liegen die Werkzeugkosten bei 0,25 Euro und die Fertigungskosten bei 0,58 Euro. So konnten die Werkzeugkosten um 12 % und die Prozesskosten sogar um 64 % gesenkt werden.

Noch deutlicher werden die Vorteile an einem weiteren Beispiel: Suboptimal fertigte ein Unternehmen die Kerbverzahnung an einem Bauteil mit einem Nutenfräser auf einer Drehmaschine des Typs Index G200 (jährlich circa 250.000 Stück) an. Bei einer Taktzeit von 171,2 s – also fast 3 min – konnten nur 21 Werkstücke pro Stunde bearbeitet werden. Das führte zu sehr hohen Stückkosten. Pro Teil betrugen die Werkzeugkosten 1,03 Euro und die Fertigungskosten 4,83 Euro. Nach der Optimierung der Prozesse konnten diese auf einen Bruchteil reduziert werden, ohne hohe Investitionen in eine neue Verzahnungsmaschine aufwenden zu müssen. Denn die Hobit-Wälzfräser bearbeiten die Werkstücke mithilfe eines Adapters problemlos auf der vorhandenen Drehmaschine. Die Taktzeit schrumpfte dabei auf 11,9 s. Stündlich können nun 302 Werkstücke mit nur 0,05 Euro an Werkzeugkosten pro Teil und Fertigungskosten von 0,32 Euro pro Teil gefertigt werden. Das sind weniger als 5 % der ursprünglichen Werkzeugkosten und nicht einmal 7 % der vorherigen Fertigungskosten. Damit haben sich auch die vergleichsweise geringen Investitionskosten für Adapter und Software quasi im Handumdrehen amortisiert.

Hauseigene Beschichtungen pushen die Werkzeugleistung

Jäger merkt an: „Unsere Hobits sind aufgrund ihrer speziellen Geometrie und einer abgestimmten Beschichtung sehr gut auf die präzise Herstellung von Verzahnungen zugeschnitten.“ Die Prozessanalyse und Optimierung hilft den Anwendern zusätzlich, Kosten zu reduzieren. Aber der Service von Hommel+Keller geht noch weiter, denn die Experten liefern nicht nur die Neuwerkzeuge, sondern kümmern sich auch um die Aufbereitung der verschlissenen Werkzeuge. Das reicht vom Entschichten über das Nachschärfen bis hin zum Wiederbeschichten, so Jäger.

Die Bündelung aller Arbeitsschritte bei Hommel+Keller bietet die genannten Vorteile und reduziert außerdem den logistischen Aufwand, der sonst meist mit dem Nachschleifen verbunden ist, auf ein Minimum. Denn sind die gebrauchten Hobits bei Hommel+Keller angekommen, entfernen die Experten zuerst die verschlissene Beschichtung, um eine gute Ausgangsbasis für die weitere Bearbeitung zu schaffen. Danach werden die Verzahnungswerkzeuge vor Ort erneut geschliffen und wieder mit leistungsstarken Beschichtungen vergütet.

Mit den verschiedenen Beschichtungen behalten die Hobits – ob neu oder nachgeschärft – lange ihren „Biss“. Außer gängigen Beschichtungen wie etwa TiN, AlCm, nACo3+ und nACo, gibt es mit Hobit-CRo3, Hobit-TB2 und Hobit-TCAN auch hauseigene Beschichtungen, die genau auf die Anforderungen des Wälzfräsens abgestimmt sind, sagt Jäger. So profitieren die Anwender bei der Zerspanung mit Kühlschmiermittel oder bei der Trockenbearbeitung sowie auch beim Hartfräsen von einer deutlich erhöhten Leistung.

Das Verzahnungswerkzeug-Programm im Überblick

Die Hobit-Verzahnungswerkzeuge bietet Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge als Standard oder maßgeschneidert auf die Bearbeitungsaufgabe und -maschine an. Wälzfräser aus dem Standardprogramm weisen 12 Spannuten auf. Es gibt sie abhängig von der Ausführung mit Bohrungen von 10 bis 40 mm Durchmesser, mit Außendurchmessern von 25 bis 100 mm und Gesamtlängen von 20 bis 150 mm. Bei den Standardformfräsern mit Bohrungen von 22 bis 40 mm und 20 Spannuten haben die Anwender in einem Außendurchmesser-Bereich von 63 bis 118 mm die Auswahl. Die Gesamtlängen messen je nach Variante dann 8, 10 und 16 mm.

Wer sich für Hobit-Werkzeuge aus dem Standardprogramm entscheidet, verspricht Jäger, genießt auch deutliche Vorteile in Sachen Lieferzeiten. Schon die normale Lieferzeit mit ihren sieben Wochen nach Auftragsklarheit bis die Wälz- und Formfräser an ihrem Bestimmungsort ankommen, gilt als sehr gut. Und wenn es eilt, hat Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge noch einen weiteren Service im Angebot: Mit dem Hobit-Schnellleferservice vergehen laut Jäger nur drei Wochen nach Auftragsklarheit bis geliefert wird – also nicht mal die Hälfte der normalen Lieferzeit – und das bei voller Auswahl im Standardprogramm. MM

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