Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Forschungsprojekt

Sympa will die Stereolithografie verbessern

| Redakteur: Simone Käfer

Henkel ist Teil des deutsch-österreischichen Projekts Sympa, das Materialen für den SLA-Druck verbessern will.
Henkel ist Teil des deutsch-österreischichen Projekts Sympa, das Materialen für den SLA-Druck verbessern will. (Bild: Henkel)

Im Projekt Sympa sollen 3D-Druck-Potenziale für Bauteile im Automobilsektor erschlossen werden. Zu den Zielen gehört die Entwicklung eines lichthärtenden Polymers für die Stereolithografie.

Die Sympa-Projektpartner sind davon überzeugt, dass Stereolithografie (SLA) ein großes Potenzial bietet, um die Produktion von maßgeschneiderten Bauteilen und Produkten für spezifische Kundenanforderungen in der Automobilindustrie zu ermöglichen. Dazu arbeiten die Partner Henkel, das Institut für Flugzeugbau (IFB) der Universität Stuttgart, Rapid Shape, Joanneum Research, Inocon Technologie und Cirp seit Ende 2018 daran, Materialien, 3D-Druck-Methoden und Techniken zur Nachbearbeitung für langlebige Stereolithografie-(SLA-)Produkte mit der Digital Light Processing (DLP) für Anwendungen im Automobilsektor entwickeln.

Konkret sollen in Sympa einige der Schwächen derzeitiger SLA-Materialien, wie geringe mechanische Eigenschaften, geringe Haltbarkeit und geringe UV-Stabilität, überwunden werden. Zu den Innovationszielen zählt die Entwicklung eines lichthärtenden Polymers mit verbesserten langfristigen thermischen und mechanischen Eigenschaften. Darüber hinaus zählen auch die Faserverstärkung des Polymers sowie Varianten zur Oberflächenmodifizierung im Fokus, um die Widerstandsfähigkeit von Produkten gegenüber Umwelteinflüssen weiter zu verbessern.

Sympa wird vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF1) und vom österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT2) gefördert und vom Institut für Flugzeugbau (IFB) der Universität Stuttgart koordiniert.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 46102912 / Additive Fertigung)

Themen-Newsletter Additive Fertigung abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Industrial Usability 2019

Das Anwendererlebnis im Mittelpunkt

Wie sieht eine erfolgreiche UX-Strategie aus? Ein Glück in Sachen Alleinstellungsmerkmal: Eine für alle, die gibt es nicht. Dieses Dossier bietet verschiedene aktuelle Ansätze und Trends in der Industrial Usability. lesen

Effizienzsteigerung

Mit Künstlicher Intelligenz erfolgreich durchstarten

Wie Sie Ihr erstes KI-Projekt starten, wie sich die Branche verändern wird und welche Best Practices es heute schon gibt – hier finden Sie die Fakten und das nötige Grundlagenwissen! lesen