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Kinkele

Systemlieferant kann mit gut gefüllten Auftragsbüchern glänzen

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Für den Zulieferer Kinkele hat der Messebesuch einen ganz bestimmten Grund: „Wir sind auf der Suche nach dem besonderen Kunden“, so Steffen Schwerd, Verkaufs-, Vertriebs- und Marketingleiter bei der Kinkele GmbH & Co. KG, Ochsenfurt. Am Stand des Zulieferers auf der Hannover-Messe 2008 verdeutlichte Schwerd das am Beispiel einer metallischen Skulptur in Großposterformat: dem „Rolling Horse“.

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Mit dem Perpetuum mobile will der Zulieferer Kinkele auf sich als Systemanbieter aufmerksam machen, sagt Dipl.-Ing. Steffen Schwerd, Verkaufs-, Vertriebs- und Marketingleiter.Bild: Kraus
Mit dem Perpetuum mobile will der Zulieferer Kinkele auf sich als Systemanbieter aufmerksam machen, sagt Dipl.-Ing. Steffen Schwerd, Verkaufs-, Vertriebs- und Marketingleiter.Bild: Kraus
( Archiv: Vogel Business Media )

Dieses fast 10 m hohe und 9 m breite Bildwerk, das seit dem vergangenen Jahr vor dem Berliner Hauptbahnhof steht, wurde bei Kinkele gefertigt. Einen solchen Auftrag bekommt man laut Schwerd nur über persönliche Kontakte. Die Hannover-Messe sei der richtige Ort dafür. Dort, in Halle 17, präsentiert sich der Zulieferer als Sondermaschinenbauer: „Wir sind keine Serienfertiger, sondern fertigen Losgröße 1“, erläuterte der Kinkele-Manager.

Komplette Prozesskette für rund 30 Branchen

Kinkele produziert derzeit für rund 30 Branchen. Dabei wird die komplette Prozesskette abgedeckt: von der Planung über die Fertigung und Montage bis zum Probelauf. Dazu kommt, dass zusätzliche Fertigungskapazitäten für das Outsourcing vorhanden sind.

So profitiert der Zulieferer doppelt vom Boom im Maschinen- und Anlagenbau, der zurzeit laut Schwerd „auf einer Welle“ reitet: „Wir gehen mit gut gefüllten Auftragsbüchern in die Zukunft.“

Vor allem für die Branchen Energie- und Vakuumtechnik macht Kinkele derzeit sehr viel. Sie haben sich zu wichtigen Umsatzträgern entwickelt. Dabei kommt dem Zulieferer zugute, dass er sich auf diesem Markt als Systempartner profilieren konnte.

Großunternehmen kommen an Kinkele nicht vorbei

So kommen auch Großunternehmen wie Siemens an dem Sondermaschinenbauer nicht mehr vorbei. Siemens lässt bei Kinkele komplette Verdichter fertigen. Sie gehen zu einem Großteil ins Ausland. Bei rund 80% der von Kinkele gefertigten Investitionsgüter ist das der Fall. Sie gelangen entweder direkt oder über einen deutschen Kunden in den Export.

Diese Entwicklung hat in den vergangenen beiden Jahren zur Expansion des Unternehmens beigetragen. Die Mitarbeiterzahl ist um etwa 150 gestiegen. Außerdem wurde eine Montagehalle gebaut.

Laut Schwerd will man weiter organisch wachsen. Dafür spricht, dass die Anzahl der Auszubildenden im September um etwa 30 steigen soll. Mit rund 100 Lehrlingen sieht man sich dann als einen der größten Ausbildungsbetriebe in der Region Würzburg.

Kinkele GmbH & Co. KG, Halle 17, Stand G24

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