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Timtos 2013

Taiwaner greifen mit Hightech-Maschinen an

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Kombimaschinen auf dem Vormarsch

Tailift steht eigentlich für Gabelstapler, mit denen das Unternehmen aktuelle 60 % seines Umsatzes erzielt. Doch zunehmende Erfolge mit Blechbearbeitugnsmaschinen haben die Firma vor einem Jahr ermutigt, auch Bearbeitungszentren zu bauen. „Mit einfachen Maschinen hätten wir in Taiwan, wo viele solche Hersteller beheimatet sind keine Chance“, begründet Geschäftsführer Ting-Hao Lin diesen Schritt.

Tailift setzt bei seinen Blechbearbeitungsmaschinen auf eine Kombination von Stanzen und Laserbearbeitung zur flexiblen Bearbeitung dünnerer Bleche. In der Maschine wird auch ein Faserlaser eingesetzt. Für dickere Bleche verwendet Tailift eine bewegliche CO2-Laserquelle, um ohne störfällige Linsen auszukommen.

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Noch beeindruckender war der auf der Timtos 2013 gezeigte Prototyp eine Bearbeitungszentrums, der einen vierachsige vertikale Fräsmaschine mit einer 1-kW-Laserquelle kombiniert. Mögliche Anwendungen für die neue Maschine sieht Tailift-Geschäftsführer Lin in der Markierung und beim Laserhärtung bearbeiteter Teile.

FFG-Konzern will auf der EMO Hannover richtig klotzen

In Taipeh hat FFG, der größte taiwanesische Hersteller, damit geworben, dass er auf den EMO Hannover 2013 mit einem 2760 m² großen Messestand der zweitgrößte Aussteller sein wird. Wie Vorstandvorsitzender Jimmy Chu auf der Timtos 2013 erklärte, habe das Unternehmen einem Ausstoß von 13.000 Werkzeugmaschinen im Jahr 2012 einen Umsatz von 1,2 Mrd. US-Dollar erreicht. Bei FFG spielt auch Maschinendesign ein immer wichtiger Rolle. Auf der Messe präsentiere FFG ein Bearbeitungszentrum für die Smartphone-Bearbeitung, das eine ähnliche Form wie ein solches Telefon hat.

Mit solchen Produkten, organischem Wachstum und weiteren Akquisitionen wie der Übernahme von Sachmann, Rambaudi und Jobs in Italien im Jahr 2012 plant Chu, den Gruppenumsatz von FFG bis 2022 auf 7 Mrd. US-Dollar auszuweiten. Die Hälfte des Umsatzes soll mit Werkzeugmaschinen erzielt werden.

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