EMO Hannover 2019 Technologie mit Toleranz

Redakteur: Nadine Schweitzer

Ein mechanischer Dehnhülsen-Spanndorn vermindert aufgrund seiner hohen Dehnrate die Genauigkeitsanforderungen bei der Automatisierung.

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Ringspann-Manager Volker Schlautmann: „Maschinen und Anlagen können einfacher ausgelegt werden.“
Ringspann-Manager Volker Schlautmann: „Maschinen und Anlagen können einfacher ausgelegt werden.“
(Bild: Ringspann)

Der von Ringspann als Highlight seines umfangreichen Spannzeuge-Programms hervorgehobene mechanische Dehnhülsen-Spanndorn HDDS besticht dem Unternehmen zufolge nicht nur durch seine Rundlaufgenauigkeit von ≤ 5 µm, er bringt als Alternative zu hydraulischen Dehnspannzeugen auch ganz handgreifliche Vorteile ein. Der mechanische Spanndorn vereinfacht Volker Schlautmann zufolge Automatisierungslösungen.

„Physikalisch bedingt“, erläutert der Vertriebs- und Konstruktionsleiter der Sparte Spannzeuge von Ringspann, „weisen hydraulische Dehnspanndorne eine eher geringe Dehnrate auf, weshalb sie den für ihre Zuführung verwendeten Handlingsystemen eine hohe kinematische Präzision abverlangen, was wiederum recht hohe Investitionen in die Mess- und Steuerungstechnik der Peripherie erfordert. Dieser Aufwand reduziert sich beim Einsatz unseres HDDS erheblich, da er sich hier wegen seiner hohen Dehnrate viel toleranter zeigt.“

Daraus folgt, so Schlautmann: „Maschinen und Anlagen können einfacher ausgelegt werden – und damit auch kostengünstiger.“

Ringspann GmbH auf der EMO Hannover 2019, Halle 3, Stand E22.

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