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Teleservice erhöht Verfügbarkeit von Anlagen und spart Kosten

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Eine Siemens-SPS-Applikation in einem kleinen Anlagennetz mit zwei Prüf-PC und Peripheriegeräten wird direkt per TCP/IP angesteuert. Inteva Products hatte beim Wechsel von der Modemtechnik zu TCP/IP-Internetverbindungen mehrere Anforderungen definiert. Die neue Lösung sollte DSL-basiert sein und alle Anlagen/Endprüfstände sollten jeweils per Firewall vom sonstigen Netz abgeschottet sein.

Sehr wichtig war auch der Betrieb ohne zusätzliche Softwareinstallationen, um von vornherein jede Beeinträchtigung der Anlagen auszuschließen. Das System von Innominate traf exakt den Bedarf. Die Beratung bei der Vorbereitung und auch bei der Implementierung durch Innominate war vorbildlich. Die Erfahrungen waren insgesamt sehr gut.

Lieferanten benötigen lediglich die IP-Adresse des Endprüfstands

Erweiterungen und der laufende Support erfolgen durch den Innominate-Partner Propius GmbH aus Dresden. Die Technik funktioniert störungsfrei und ist sehr einfach zu bedienen. So müssen sich Lieferanten, die auf Anlagen zugreifen wollen, keine Gedanken über komplizierte VPN-Konfigurationen machen. Sie erhalten die IP-Adresse des Endprüfstands, das reicht. Befürchtungen, die Anlagenlieferanten würden das Teleservice-System nicht akzeptieren, waren unbegründet.

Der geringe Aufwand, die intuitive Bedienung und der hohe Sicherheitsstandard konnten überzeugen. Außerdem verfügten einige Lieferanten noch nicht über eine geeignete Lösung.

Aus der Praxis bei Inteva Products lassen sich fünf Punkte ableiten, die auch für andere Anwender interessant sein könnten: Bei der Auswahl und dem Betrieb einer Teleservice-Lösung sind die Sicherheit, die einfache Implementierung, kontinuierliche Weiterentwicklungen und Funktionserweiterungen sowie die Erfahrung des Herstellers die wichtigsten Aspekte. Anbieter für technische Lösungen gibt es inzwischen etliche. Viele sind aber nach zwei oder drei Jahren wieder vom Markt verschwunden und damit auch die Verfügbarkeit von Support und Weiterentwicklungen. Regelmäßige Innovationen und „State-of-the-Art“-Sicherheitsfeatures sind aber besonders wichtig.

* Stephan Stottmeister ist Systemmanager bei der Inteva Products Germany GmbH in 38518 Gifhorn

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