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Zmart-Part

Bei der 3D-Druck-Nutzung ist noch Luft nach oben

| Redakteur: Jürgen Schreier

Eine bemerkenswertes Beispiel für die gelungene Symbiose aus verfahrensgerechter Konstruktion und additiver Fertigung ist der bionische Handling-Assistent.
Eine bemerkenswertes Beispiel für die gelungene Symbiose aus verfahrensgerechter Konstruktion und additiver Fertigung ist der bionische Handling-Assistent. (Bild: Fraunhofer)

Viele Möglichkeiten des 3D-Drucks liegen hierzulande noch brach. Darauf weist Produktentwickler Zmart-Part hin. Besondere Potentiale lägen in der Verbindung von additive Fertigung und Produktentwicklung. Denn der 3D-Druck schafft eine neue Konstruktionsfreiheit.

Entgegen der weitläufigen Meinung ist die additive Fertigung, auch 3D-Druck genannt, keine wirklich neue Technologie. Obwohl solche Fertigungssysteme seit über 20 Jahren entwickelt und gebaut werden, rückt dieses Thema erst seit kurzer Zeit in den Fokus des allgemeinen Interesses.

Konstruktionsfreiheit als Motor für neue Produkte

Dies liegt einerseits an einem US- Amerikaner, der eine Schusswaffe als 3D-Datei zum Download anbietet und der Öffentlichkeit somit deren Herstellung mit Zuhilfenahme eines 3D-Druckers ermöglicht. Andererseits nähren die hartnäckigen Gerüchte, in naher Zukunft bereits einpflanzbare Organe, essbare Fertiggerichte oder funktionsfähige Elektrogeräte aus einem Drucker zu fertigen, das öffentliche Interesse.

Das bedeutendste Potenzial für die deutsche Industrie bleibt jedoch im Verborgenen. Es ist die additive Fertigung in Verbindung mit der damit verbundenen Produktenwicklungsrevolution. Die bedeutendsten Möglichkeiten stecken nämlich in der entstehenden Konstruktionsfreiheit. Durch den technologischen Fortschritt im vergangenen Jahrzehnt hat sich das Additive Manufacturing klammheimlich zu einer wahrhaften Fertigungsalternative für viele Anwendungsbereiche, wie die Herstellung von Kleinserienteilen, entwickelt.

Wertschöpfungspotenziale in der Produktentwicklung bleiben bisher ungenutzt

Die Umsetzung dieses immensen Fortschrittspotenzials in tatsächliche Konkurrenzvorteile und innovative Produktkonzepte bleibt bislang vorrangig mächtigen Industrieunternehmen aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie vorbehalten.

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