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Automatica 2012

Universal Robots gewinnt Roboterpreis IERA-Award 2012

| Redakteur: Jürgen Schreier

Der Roboter UR5 kann direkt neben seinen menschlichen Kollegen ohne Schutzzaun arbeiten und gleichzeitig die Produktionseffizienz erhöhen.
Der Roboter UR5 kann direkt neben seinen menschlichen Kollegen ohne Schutzzaun arbeiten und gleichzeitig die Produktionseffizienz erhöhen. (Bild: Universal Robots)

Große Freude herrscht bei Universal Robots. Der dänische Hersteller von flexiblen Industrieroboterarmen ist der Gewinner des achten internationalen IERA-Awards 2012. Der Preis für den UR5 wurde auf der Automatica 2012 in München verliehen.

Universal Robots mit Sitz in Odense ist für die innovative Technik sowie die weltweit erfolgreiche Vermarktungsstrategie seines Knickarmroboters UR5 ausgezeichnet worden. Der Roboter konnte sich gegen die weiteren IERA-Award-Finalisten aus Japan, den USA, Deutschland und England durchsetzen. Der Preis ist auch eine Würdigung des schnellen Unternehmenswachstums seit der Markteinführung des Roboters 2008.

„Diese Auszeichnung ist eine große Anerkennung der Leistung all unserer Mitarbeiter und unserer weltweit 75 Händler. Gemeinsam haben wir hart am Erfolg unseres Unternehmens gearbeitet“, freut sich Thomas Visti, Vice President bei Universal Robots.

Flexible Einsatzmöglichkeiten des Roboterarms überzeugten die Jury

Der IERA-Award-Gewinner wurde am 23. Mai 2012 von einer Expertenjury gekürt. Im Rahmen eines Galadinners übergaben die International Federation of Robotics (IFR) und IEEE Robotics and Automation Society die Preisskulptur an Esben Østergaard, CTO sowie Gründungsmitglied von Universal Robots.

Der Roboterarm UR5 überzeugte die Jury überzeugte durch seine sicheren, benutzerfreundlichen und flexiblen Einsatzmöglichkeiten. Denn der Roboter kann direkt neben seinen menschlichen Kollegen ohne Schutzzaun arbeiten und gleichzeitig die Produktionseffizienz erhöhen. Außerdem beeindruckte die Jury, dass Universal Robots auch kleinen und mittelständischen Betrieben eine Automatisierung ihrer Produktion ermöglicht. Denn der Roboter ist zugleich preiswert und kann einfach in die Produktionsabläufe integriert werden. Ein weiterer Grund für das Jury-Urteil: Das Unternehmen schaffte es innerhalb weniger Jahre eine globale Vertriebsstruktur aufzubauen und seine Umsatzzahlen deutlich zu steigern.

Leichtbauroboter wird in 35 Ländern vertrieben

„Als Wissenschaftler im Bereich Robotik sah ich eine große Marktlücke im Bereich Automation. Es fehlte ein kleiner, flexibler Leichtbauroboter, der den Anforderungen in kleinen und mittelständischen Betrieben entsprach“, erläutert Esben Østergaard die Anfänge von Universal Robots. „2005 entwickelte ich diese Idee und schon drei Jahre später war der UR5 Realität. Heute hat der UR5 einen großen Bruder, den UR10, der eine höhere Reichweite hat und schwerere Gegenstände bewegen kann.“

Universal Robots hat mittlerweile 40 Mitarbeiter. Der Roboter wird in 35 Ländern auf vier Kontinenten vertrieben.

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