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Antriebstechnik/Handhabungstechnik

Bis zu 70 % Energieeinsparung möglich

| Redakteur: Stéphane Itasse

„Der Forschungsverbund hat die gesamte Energiekette in der Automatisierung untersucht und Tools entwickelt, die Anwendern helfen solle, Energie effizienter einzusetzen“, sagt Dr. Peter Post, Leiter Research and Programme Strategy bei Festo.
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„Der Forschungsverbund hat die gesamte Energiekette in der Automatisierung untersucht und Tools entwickelt, die Anwendern helfen solle, Energie effizienter einzusetzen“, sagt Dr. Peter Post, Leiter Research and Programme Strategy bei Festo. (Bild: Itasse)

Mit dem richtigen Mix aus elektrischen und pneumatischen Antrieben, der korrekten Auslegung von Antriebskomponenten sowie Wärmerückgewinnung bei Druckluft und der richtigen Auslegung von Rohrleitungssystemen können Unternehmen bis zu 70 % des Energieverbrauchs einsparen. Diese Bilanz zogen die Teilnehmer des Forschungsprojekts Eneffah bei der Vorstellung ihrer Resultate.

„Die Ergebnisse zeigen, dass die Energieeffizienz einer Anlage maßgeblich von der Wahl des richtigen Technologiemix bestimmt wird. Diese wiederum hängt von der Anforderung der Applikation ab. Deshalb war es uns wichtig, Anwendern die jeweiligen Stärken von Pneumatik und Elektrik transparent zu machen“, sagte Dr. Peter Post, Leiter Research and Programme Strategy bei Festo.

Bei dem Projekt hatten die Teilnehmer vom 1. Oktober 2008 bis zum 30. Juni 2012 untersucht, welche Möglichkeiten zur Energieeinsparung es in der gesamten Prozesskette von elektrischen und pneumatischen Antrieben gibt. Unter anderem kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass die Energieeffizienz pneumatischer Antriebe in der Fachliteratur bisher zu niedrig angesetzt worden war, wenn man alle Möglichkeiten ausschöpft, um Energie zu sparen. Beteiligt waren die Kaeser Kompressoren AG, Coburg, die Festo AG & Co. KG, Esslingen, die Metronix Meßgeräte und Elektronik GmbH, Braunschweig, das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, das Institut für Systemdynamik der Universität Stuttgart und das Institut für Leistungselektronik und Elektrische Antriebe der Universität Stuttgart.

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