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Magnetischer Hubmechanismus

Elektromagnet zum Transport von Eisenbauteilen an Montagelinien

| Redakteur: Reinhold Schäfer

Elektromagnet mit Steuereinheit.
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Elektromagnet mit Steuereinheit. (Bild: Mecalectro)

Die Kombination eines Elektromagneten mit einer vorprogrammierten elektromagnetischen Steuerung, eignet sich für den Transport (zum Beispiel an Montagelinien) von metallischen Bauteilen in beliebigen Formen und Massen, und dies von wenigen Gramm bis zu mehreren zehn Kilogramm. Und dies mit einer sofortigen Trennung von Bauteil und Greifmagnet.

„Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist das Absetzen des Werkstücks unter Vermeidung jeglicher magnetischer Remanenz oder Beschädigung. Es ermöglicht damit die sofortige Weiterverarbeitung wie zum Beispiel das Lackieren ohne Rücksichtnahme auf eventuell magnetische Rückstände im Material“, sagt Alexandre Doublet, Area Sales Manager von Mecalectro.

Das Gerät wurde in Zusammenarbeit mit dem japanischen Unternehmen Fujita und Mecalectro, einem französischen Hersteller von Magnetspulen und elektromagnetischen Komponenten entwickelt.

Keine Remanenz

Die Vermeidung von magnetischen Restkräften, der Remanenz, ist nicht die einzige Stärke der Mecalectro-Fujita-Magnet-Hebetechnik: Weil sich der Magnet individuell durch viele kleine Stößel der jeweiligen Oberfläche des Bauteils anpasst, wird die Notwendigkeit von speziellen Werkzeugen oder Werkstückaufnahmen reduziert. Damit können Fertigungsprozesse und Produktionskosten wesentlich optimiert werden, heißt es weiter. Mecalectro biete hierfür zuverlässige Lösungen für eine Vielzahl von Anwendungsfeldern beim Handling von metallenen Werkstücken.

Anwenden ließe sich diese Technik auch in in der Luftfahrt, beim Transport, in der Medizin- und Nuklearindustrie.

* Schroeter Electronic Handelsgesellschaft, 22393 Hamburg

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