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Pfannenberg

F-Gase-Rechner für kältetechnische Anlagen

| Autor / Redakteur: Autor Name / Reinhold Schäfer

Der herstellerunabhängige F-Gase-Rechner macht es möglich, durch Eingabe der Kältemittel und Füllmenge festzustellen, ob dringender Handlungsbedarf besteht. Anschließend wird ein Diagnose-Protokoll ausgegeben welches auch eine klare Handlungsempfehlung enthält.
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Der herstellerunabhängige F-Gase-Rechner macht es möglich, durch Eingabe der Kältemittel und Füllmenge festzustellen, ob dringender Handlungsbedarf besteht. Anschließend wird ein Diagnose-Protokoll ausgegeben welches auch eine klare Handlungsempfehlung enthält. (Bild: Pfannenberg)

Achtung! Alle Betreiber von kältetechnischen Anlagen (auch gekühlten Schaltschränken) sind verpflichtet, die EU-Verordnung über flourierte Treibhausgase einzuhalten! Dazu hat Pfannenberg, Spezialist für Produktions- und Prozesssicherheit, einen F-Gase-Rechner als Beratungstool für Maschinenbauer und industrielle Endkunden entwickelt. Der herstellerunabhängige Rechner verfügt über eine intuitive Bedienung und steht kostenlos online zur Verfügung.

Seit vielen Jahren werden F-Gase überwiegend als Kältemittel in Millionen von Klimageräten und -anlagen, Wasserkühlsätzen, gewerblichen und industriellen Kälteanlagen eingesetzt. Die Konsequenzen der geltenden EU-Verordnung über F-Gase sind für Betreiber der betroffenen Geräte und Anlagen erheblich: Ab 1. Januar 2020 ist der Service an Bestandsgeräten mit bestimmten und teilweise sehr weit verbreiteten Kältemitteln nur noch stark eingeschränkt möglich. Somit drohen beispielsweise im Fall von Leckagen lange Stillstandzeiten. Gleichzeitig bestehen schon heute gesetzliche Vorgaben für regelmäßige Dichtheitsprüfungen, die bei den Betreibern zu erhöhten Life-Cycle-Kosten führen. Die Situation wird von Preissteigerungen und Lieferengpässen bei Kältemitteln zusätzlich verschärft. Der Preis für das Kühlmittel R404a hat sich beispielsweise mehr als versiebenfacht.

F-Gase-Verordnung betrifft Schaltschrank-Kühlgeräte

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F-Gase-Verordnung betrifft Schaltschrank-Kühlgeräte

09.11.18 - Die verschärfte F-Gase-Verordnung betrifft auch Schaltschränke. Gefordert sind alle – vom Hersteller bis zum Betreiber. Das Problem bisher: Die natürlichen Ersatzkühlmittel sind brennbar. Ein Waltroper Unternehmen hat eine Schaltschranklösung entwickelt, die mit allen zukünftigen brennbaren Kältemitteln arbeiten kann. lesen

„Als Hersteller von Klimatisierungslösungen wollen wir mit unserer Kompetenz auf ein Problem hinweisen, von dem insbesondere industrielle Betreiber und auch Maschinenbauer oftmals nichts wissen, oder auch dieses Thema ignorieren, weil ihnen die Konsequenzen nicht zu 100 % klar sind“, sagt Alexander Busch, Serviceleiter EMEA bei Pfannenberg. „Unser herstellerunabhängiger und kostenloser F-Gas-Rechner ist dabei kein umfassendes Beratungs- oder Informationsangebot, sondern ein Tool, das von seiner Interaktivität und von seiner einfachen Handhabung lebt. Der Rechner reduziert ein sehr komplexes Themengebiet auf die relevanten Aspekte für den einzelnen Maschinenbauer und Anlagenbetreiber. Wir wollen kurz und übersichtlich eine Empfehlung aussprechen und unsere Hilfe anbieten. Jeder Betreiber von relevanten Anlagen sollte das Risiko kennen und gründlich abwägen.“

Einfache Bedienung, weitreichende Ergebnisse

Der F-Gas-Rechner ermittelt anhand der beiden eingegebenen Daten für Kältemittel und Füllmenge das Global Warming Potential (GWP) und errechnet das CO2-Äquivalent. Maschinenbauer und Anlagenbetreiber erhalten darüber hinaus auch eine Aufklärung über die Konsequenzen für den Betreiber und klare Handlungsempfehlungen über die notwendigen Maßnahmen. Liegt das GWP des verwendeten Kältemittels über 2500 kg CO2/kg Kältemittel, besteht in jedem Fall Handlungsbedarf für einen Betreiber. Das CO2-Äquivalent einer Anlage entscheidet darüber, ob eine regelmäßige Dichtheitsprüfung und ihre Dokumentation gesetzlich vorgeschrieben sind. Gleichzeitig legen Grenzwerte fest, in welchen Intervallen diese Prüfung zu erfolgen hat. Beispielsweise sind bei einem GWP größer als 2500 kg CO2/kg Kältemittel und einem CO2-Äquivalent von mehr als 40 t die Befüllung der Anlage mit Kältemittel des eingesetzten Typs ab 1. Januar 2020 verboten. Zudem dürfen im Service auch keine aufbereiteten Kältemittel dieses Typs verwendet werden – auch das betrifft gleichwohl Betreiber und Dienstleister. Eine mögliche und drastische Folge kann ein langer Maschinenstillstand bei Leckagen sein.

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