Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Indoor-Navigation

3D-Tracking verbindet virtuelle Realität mit realen Positionsdaten

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Die virtuelle Realität – in Verbindung mit realen Positionsdaten.
Die virtuelle Realität – in Verbindung mit realen Positionsdaten. (Bild: In-integrierte Informationssysteme)

Firma zum Thema

Auf dem „Sphinx open Forum 2013“ am 27. Juni in Konstanz präsentierte die In-GmbH eine Weltneuheit: die nächste Generation der Indoor-Navigation in dreidimensioneller Darstellung.

Ein Feuerwehrmann findet den Weg aus einem brennenden Haus. Dies ist ein Anwendungsbeispiel, das mit der Indoor-Navigation der In-integrierte Informationssysteme zur Realität wird. Wie das infrastrukturlose Tracking von Positionen in Gebäuden in 3D funktioniert, demonstrierte das Unternehmen während des „Sphinx open Forum 2013“ am 27. Juni in Konstanz. Die Lösung von der mobilen Positionsermittlung bis zur Visualisierung wird durch die Plattform Sphinx open online ermöglicht und ist den Herstellerangaben zufolge in dieser Kombination weltweit einzigartig.

Sphinx open online als zentrales Managementleitsystem

Auf der Veranstaltung „Sphinx open Forum 2013“ standen zukunftsorientierte Konzepte und Innovationen auf Basis des Produktes „Sphinx open online“ im Mittelpunkt. Die leistungsfähige Plattform verbindet örtlich verteilte Datenquellen und Sensoren zu einem zentralen Managementleitsystem und macht relevante Informationen und Abläufe auf mobilen Endgeräten verfügbar. Die Konfiguration erfolgt zentral, ohne Programmierung. Eine Business-App (jeweils für Android, Apple iOS und zukünftig Windows Phone 8) bildet die Brücke für mobile Einsatzbereiche. Berechtigungskonzepte und verschlüsselte Übertragung sorgen für hohe Datensicherheit.

Shoe-IMU-based Indoor-Navigation

Anhand einer „Shoe-IMU-based Indoor-Navigation“ zeigte der Hersteller dem ausgewählten Fachpublikum, wie die Positionsermittlung eines Menschen innerhalb eines Gebäudes mit hoher Präzision ablaufen kann. Die Lösung basiert auf der Plattform Sphinx open online, dessen Kern seit mehr als 20 Jahren elementarer Bestandteil von Managementsystemen verschiedener Anbieter ist. Neben der Verfügbarkeit aus der Cloud können georeferenzierte 2D-Darstellungen und 3D-Modelle effizient verarbeitet und visualisiert werden. Die Leading-Edge-Technik bei der Indoor-Navigationslösung setzte das Unternehmen unter Einbindung neuester Forschungsergebnisse in die Tat um.

Georeferenzierte 3D-Visualisierung bietet Vorteile

Siegfried Wagner, Geschäftsführer der In-GmbH, erklärt: „Insbesondere in großen Gebäudekomplexen und Industrie-Anlagen bietet die Indoor-Positionsermittlung in Verbindung mit einer georeferenzierten 3D-Visualisierung enorme Vorteile. So können Personen sowie mobile Einsatzmittel geortet und in zentralen Leitsystemen visualisiert und gesteuert werden.“

Situationen lassen sich besser einschätzen

Die Anwendungsbereiche sind vielfältig. Sie reichen von der Lokalisierung und Standortanzeige bis zur Zielansteuerungen. So lassen sich zukünftig beispielsweise Wächterrundgänge überwachen, Personal anleiten, Service-Mitarbeiter ans Ziel führen und vieles mehr. Siegfried Wagner ergänzt: „Unsere 3D-Visualisierung und Sphinx open online beruhen auf georeferenzierten Gebäudemodellen und Grundrissen. Damit kennt der Anwender auch in der entfernten Leitstelle die Gegebenheiten und Positionen vor Ort. So können Situationen besser eingeschätzt und Ressourcen optimal eingesetzt werden. Die Rückmeldungen unserer Kunden zeigen, welches Zukunftspotenzial in dieser Technik steckt.“

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42234812 / Arbeitschutz / Umweltschutz)

Themen-Newsletter Betriebstechnik abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung und AGB einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Meistgelesene Artikel

Erstes deutsches Exoskelett geht in Serie

Exoskelette

Erstes deutsches Exoskelett geht in Serie

11.01.18 - Der Augsburger Robotikspezialist German Bionic Systems schickt mit seinem German Bionic Cray X das erste in Deutschland entwickelte Exoskelett in Serie. lesen

Yaskawa investiert 7,8 Mio. Euro in seine Robotics Division

Robotics Division

Yaskawa investiert 7,8 Mio. Euro in seine Robotics Division

17.01.18 - Yaskawa nimmt nach neunmonatiger Bauzeit einen neuen Erweiterungsbau in Allershausen in Betrieb. Künftig werden dort Roboter-Schweißanlagen gebaut und kundenspezifische Industrieroboter für europäische Kunden kommissioniert. lesen

Warum 2018 zum Rekordjahr für Maschinenbauer werden kann

Konjunktur

Warum 2018 zum Rekordjahr für Maschinenbauer werden kann

12.01.18 - Das vergangene Jahr kann mit Fug und Recht als turbulent bezeichnet werden. Ungeachtet der vielen Krisen steuerte die deutsche Wirtschaft von einem Erfolg zum anderen. Für 2018 geben Wirtschaftsforscher und Verbände deshalb einen ganz klaren Kurs an: aufwärts. lesen