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Achema 2015

Achema 2015: Das tut sich in der Prozessindustrie

| Redakteur: Frank Jablonski

Die Achema ist die weltgrößte Ausstellung für Prozesstechnik. 3800 Aussteller aus aller Welt präsentieren ihre Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Mehr als 160.000 Endkunden vieler Maschinen- und Anlagenbauer, Automatisierer und Logistikdiesntleister werden erwartet. MM gibt einen kleinen Einblick in die Themen der Achema 2015.
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Die Achema ist die weltgrößte Ausstellung für Prozesstechnik. 3800 Aussteller aus aller Welt präsentieren ihre Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Mehr als 160.000 Endkunden vieler Maschinen- und Anlagenbauer, Automatisierer und Logistikdiesntleister werden erwartet. MM gibt einen kleinen Einblick in die Themen der Achema 2015. (Jablonski)

Größer und teurer werden die Anlagen in der Prozessindustrie - das ist nur ein Trend der sich anhand der Achema 2015 abzeichnet. Welche weiteren Themen in Frankfurt eine Rolle spielen, zeigt dieser Beitrag.

Mit 3.813 Ausstellern auf rund 133.000 m² Ausstellungsfläche ist die Achema in Frankfurt die weltgrößte Ausstellung der Abnehmer von Maschinen und Anlagen. Erstmals kommt mit 53,9 % deutlich mehr als die Hälfte der Aussteller aus dem Ausland, die stärksten Ausstellergruppen nach Deutschland stellen China und Italien. Rund 167.000 Besucher aus über 100 Ländern werden in dieser Woche zum „Weltgipfel der Innovation“ erwartet, auf dem Aussteller aus 56 Ländern neue Produkte und Technologien für die Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie präsentieren.

Leitthema der Achema 2015 lautet „Innovation“

„Innovation“ war das Leitthema des Eröffnungstages. Prof. Dr. Stefan Hell, nicht nur aktueller Nobelpreisträger, sondern auch erfolgreicher Unternehmensgründer, hielt den Festvortrag. Vom „globalen Gipfel der Innovation“ sprach Prof. Dr. Rainer Diercks, Vorsitzender des Organisators Dechema. Auch stellte Diercks fest, dass der Beitrag von Chemie und Verfahrenstechnik zur Lösung globaler Fragen wie Wasserversorgung, Ernährung oder Gesundheit in der Öffentlichkeit noch zu wenig bekannt sei. Die Achema suche daher verstärkt den Dialog mit der Öffentlichkeit.

Von der Achema 2015 geht ein klarer Aufruf an die Politik

Der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Chemischen Industrie Dr. Utz Tillmann verwies auf die Bedeutung des Innovationsverbunds Automobil, Maschinenbau, Elektrotechnik und Chemie für den Innovationsstandort Deutschland. Wer Nachhaltigkeit vorantreiben wolle, könne auf Innovationen nicht verzichten. Er forderte „mehr politischen Rückenwind für Innovationen“. Die bedeutende Rolle der Chemie für das gesamte Innovationsgeschehen müsse noch viel stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert werden. Alle Podiumsteilnehmer warnten davor, dass Deutschland und Europa als Innovationsstandort ins Hintertreffen geraten könnten, wenn die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nicht verbessert würden.

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