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FWI

Deutsche Werkzeugindustrie in robuster Verfassung

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die deutschen Werkzeughersteller erwiesen sich im Jahr 2012 als widerstandsfähig – so die Einschätzung von FWI-Geschäftsführer Rainer Langelüddecke.
Die deutschen Werkzeughersteller erwiesen sich im Jahr 2012 als widerstandsfähig – so die Einschätzung von FWI-Geschäftsführer Rainer Langelüddecke. (Bild: FWI)

Die deutsche Werkzeugindustrie erwies sich 2012 als widerstandsfähig – so die Einschätzung des Fachverbandes Werkzeugindustrie (FWI). Das Wachstum wurde zwar durch eine stagnierende Entwicklung der Nachfrage gebremst, dennoch lagen die Umsätze um 1,4 % über Vorjahr und erreichten 3,8 Mrd. Euro.

Die traditionelle Exportstärke der deutschen Werkzeugindustrie bestätigte sich auch im Jahr 2012: Der Auftragseingang aus dem Ausland verlor zwar sehr stark an Dynamik, übertraf jedoch den des Vorjahres um 1,8 %. Die Inlandsbestellungen ließen spürbar nach und unterschritten den Vorjahreswert um 1,9 %.

Insgesamt bewegte sich der Auftragseingang im Jahr 2012 auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Am Jahresende schwächte sich die Auftragslage deutlich ab: Im 4. Quartal 2012 ging die Inlandsnachfrage um 4,5 %, die Auslandsnachfrage um 2,4 % zurück. Dies, so der Verband, hab den Start in das Jahr 2013 deutlich erschwert.

Ausfuhren in die USA legen kräftig zu

Nach internen FWI-Berechnungen, die auf den Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes basieren, verringerten sich die Werkzeugausfuhren in die europäischen Länder im Jahr 2012 um etwa 1,5 %. Besonders stark sanken die Ausfuhren nach Griechenland (-19,9 %), Italien (-12,5 %), Spanien (-13 %) und Portugal (-9,7 %).

Zugelegt haben dagegen die Ausfuhren in die USA um 12,9 %, die den 1. Platz in der Rangliste der wichtigster Handelspartner einnahmen (Anteil an der deutschen Werkzeugausfuhr im Jahr 2012: 8,4 %). Die Ausfuhren nach Russland erhöhten sich um 18,2 %. Insgesamt jedoch blieben die deutschen Werkzeugausfuhren im Jahr 2012 stabil und lagen minimal über dem Vorjahreswert (+ 0,7).

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