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FWI

Werkzeughersteller steuern zuversichtlich ins Jahr 2015

| Redakteur: Jürgen Schreier

Nach Einschätzung des Branchenverbandes FWI geht der Trend hin zu hochwertigen Werkzeugen und zu Traditionsmarken mit einem klaren Qualitätsversprechen.
Nach Einschätzung des Branchenverbandes FWI geht der Trend hin zu hochwertigen Werkzeugen und zu Traditionsmarken mit einem klaren Qualitätsversprechen. (Bild: Pferd)

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Die Zeit der Stagnation ist vorbei. Bereits 2014 lagen die Umsätze der deutschen Werkzeugproduzenten Angaben des Fachverbands Werkzeugindustrie (FWI) 2014 um 6,7 % über denen des schwachen Vorjahres und beliefen sich auf 4,1 Mrd. Euro.

Werkzeuge – js. Laut einer aktuellen Umfrage des Fachverbands Werkzeugindustrie (FWI) hatten vor allem die Auftragseingänge aus dem Inlandsmarkt (+4,9 %) zu dem guten Abschneiden im Jahr 2014 geführt. Als Folge steigender Lohnkosten in Produktionsländern wie China verringert sich der Preisabstand zu deutschen Werkzeugen. Zudem steigt der Bedarf deutscher Abnehmer nach der schnellen, zuverlässigen Lieferung kleinerer Mengen sowie nach Sonderanfertigungen, die durch die Massenimporte aus Übersee nicht zu erfüllen sind. Außerdem sieht der FWI sowohl im professionellen als auch im Heimwerkersegment einen Trend hin zu hochwertigen Werkzeugen und traditionellen Marken mit hohem Qualitätsversprechen.

Haupttreiber des Wachstums ist das Exportgeschäft

Haupttreiber des Wachstums ist allerdings das Exportgeschäft. Das bestätigte sich auch im Jahr 2014. Laut FWI-Erhebungen stieg die Auslandsnachfrage nach deutschem Werkzeug im Berichtsjahr um 3,4 % und erreichte den Wert von 3,68 Mrd. Euro. Sollte die Wirtschaftslage im In- und Ausland stabil bleiben, geht der FWI davon aus, dass Die Branche 2015 einen Zuwachs von 3 % realisieren kann.

Europa war 2014 mit rund 68 % der Gesamtausfuhren die wichtigste Abnehmerregion für deutsche Werkzeuge; knapp 55 % der Gesamtausfuhr flossen allein in die EU-Mitgliedsstaaten – der Export in diese Länder stieg um 5,6 %. Außerhalb Europas sind die USA das wichtigste Ausfuhrland. Die Exporte in die USA überschritten 2014 das Vorjahresniveau um 5,2 % und erreichten damit einen Anteil von 8,4 % an der Gesamtausfuhren von Werkzeugen. Die Exporte in asiatische Länder stiegen um 5 % und erzielten einen Anteil von 16,9 % (622 Mio. Euro) an der Gesamtausfuhr. In den letzten fünf Jahren erhöhten sich die Exporte nach Asien laut FWI um mehr als 26 %.

Der Anteil der VR China an den Werkzeugexporten nach Asien ist leicht auf 33 %gestiegen; in den letzten fünf Jahren erhöhten sich die Exporte nach China um fast 44 % und erreichten im Jahr 2014 den Wert von 206 Mio. Euro.

Werkzeugeinfuhren wuchsen aus asiatischen Ländern um 10,4 %

Die Werkzeugeinfuhren legten 2014 um 7,9 % zu, wobei die Einfuhren aus asiatischen Ländern um 10,4 % wuchsen. Der Anteil der VR China ist in den Jahren 2010 bis 2014 in der Größenordnung von 54 % an den asiatischen Importen nahezu konstant geblieben. Wertmäßig entspricht das im Jahr 2014 rund 406 Mio. Euro.

Die Mehrheit (79 %) der befragten FWI-Mitglieder beurteilte die aktuelle wirtschaftliche Lage im Februar 2015 mit „befriedigend“ und fast jede fünfte Firma vergab die Bewertung „günstig“. Die positive Entwicklung der Auftragseingänge aus dem In- und Ausland stimmt die Verbandsmitglieder für die kommenden Monate optimistisch: Bis zum Juli 2015 rechnet jeder dritte Werkzeughersteller mit einer Verbesserung der Wirtschaftslage; fast 60 % der Befragten erwarten eine gleichbleibende, zufriedenstellende wirtschaftliche Situation. Nur etwa 7 % befürchten eine Verschlechterung der Konjunktur.

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