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KSS Maschinen & Werkzeuge

Mobile Einheit fürs Bohren und Gewindeschneiden

09.11.2007 | Redakteur: Bernhard Kuttkat

Mit dem KSS-Kraftarm können Bohrungen bis 10,5 mm Durchmesser und Gewinde von M2 bis M37 gefertigt werden.
Mit dem KSS-Kraftarm können Bohrungen bis 10,5 mm Durchmesser und Gewinde von M2 bis M37 gefertigt werden.

Die Hagener KSS Maschinen & Werkzeug GmbH entwickelte die mobile Bohr- und Gewindeschneideinheit Kraftarm auf Basis eines Gelenkarms, die nach eigener Einschätzung Probleme in der Fertigungstechnik auf einfache Weise löst. Befestigt wird der Gelenkarm entweder per Klemmeinrichtung oder mit drei Schrauben. Ein Elektromotor am Kopf des Gelenkarms mit einer Linearführung und Handrad ermöglicht laut Hersteller das genaue und präzise Bohren, Senken und Gewindeschneiden. Der größte Bohrungsdurchmesser beträgt 10,5 mm.

Das Gewindeschneiden von M2 bis M36 in Stahl ist möglich. Die Linearführungskonstruktion sorgt dafür, so der Hersteller, dass die Bohrtiefen auch in der Serienfertigung exakt bleiben.

Der Motor wird wahlweise elektrisch oder pneumatisch angetrieben. Zurzeit liefert die Bohreinheit nur eine Drehzahl. Laut Hersteller wird künftig ein Getriebe für drei Geschwindigkeitsstufen sorgen. Der Arm kann für verschiedene Traglastbereiche ausgelegt werden: Mit Gasdruck-Dämpfersystem für Gewichte bis 15 kg oder mit pneumatischem Dämpfersystem für Gewichte bis 80 kg. Sein besonders stabiler Aufbau sowie hochwertige Bauteile garantieren eine hohe Verwindungssteifigkeit, wird hervorgehoben.

KSS-Kraftarm hat kleinen Arbeitsradius

Der KSS-Kraftarm zeichnet sich den Angaben zufolge durch seinen kleinen Radius, seine große Flexibilität und Präzision aus. So ist er bereits in der Fertigungsindustrie etwa in der Automobilbranche im Einsatz, aber auch in der Blechbearbeitung, Kunststoffindustrie sowie in der Laser- und Aluminiumtechnik. Ohne Bohreinheit kommt der Gelenkarm auch in Windkraftanlagen und im Bereich der Baumaschinenkonstruktion zum Einsatz. Der Kraftarm erleichtert das Handling in der Fertigung, so der Hersteller, weil die Werkstücke nicht mehr wie bisher zu den Bohreinheiten oder zum Gewindeschneiden transportiert werden müssen.

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