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Störungen vermeiden

Industrielle Fernwartung mit Desaster Recovery

| Redakteur: Frauke Finus

Der Augsburger Hersteller High Consulting stellt mit dem jüngsten Update seiner Fernwartungssoftware CRSM wirkungsvolle Maßnahmen zur Desaster Recovery vor.
Der Augsburger Hersteller High Consulting stellt mit dem jüngsten Update seiner Fernwartungssoftware CRSM wirkungsvolle Maßnahmen zur Desaster Recovery vor. (Bild: High Consulting)

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Verbindungen zu weit entfernten Anlagen trotz Fehlkonfiguration von VPN-Routern oder Umbau des Netzwerks? Der Augsburger Hersteller High Consulting stellt mit dem jüngsten Update seiner Fernwartungssoftware CRSM wirkungsvolle Maßnahmen zur Desaster Recovery vor.

Internet-Fernwartungslösungen für Industrieanlagen, so verbreitet sie inzwischen auch sind, haben eine gemeinsame Schwachstelle: Ein falscher Klick bei der Konfiguration der Zugänge im VPN-Router und der Router und damit die gesamte Anlage sind nicht mehr erreichbar. Ohne Verbindung zum Fernwartungsrouter ist aber auch eine Fehlerbehebung unmöglich. Unabhängig von Soft- und Hardware stellt sich jetzt die Frage, wie die verlorene Verbindung schnellstmöglich wieder hergestellt werden kann.

Mehrstufige Sicherheit

Hier setzt die Desaster Recovery in der Fernwartungslösung CRSM der High Consulting an, die in der aktuell vorliegenden Version 2.5.4 der Software noch einmal verbessert wurde. Gegen eine Fehlkonfiguration der Router hilft der Konfigurations-Fallback: Nach jeder Umstellung testet ein Router selbsttätig, ob auch mit der neuen Konfiguration eine Verbindung zum CRSM Server möglich wäre. Falls keine Verbindung zustande kommt, startet er sich nach einer bestimmen Zeit automatisch mit der vorherigen, funktionierenden Konfiguration neu. HighConsulting Geschäftsführer Dr. Walter Hafner: „Der Fallback gibt dem Administrator die nötige Sicherheit beim Konfigurieren. Wir haben den Prozess so weit verbessert, dass auch geplante Umstellungen mit Neustarts möglich sind, etwa über Nacht. Im Fehlerfall bekommt der Administrator dann einfach eine Nachricht mit der Fehlerbeschreibung.“

Da alle VPN-Router zentral vom CRSM-Server aus konfiguriert werden und die Konfigurationen dort einer strikten Versionierung unterliegen, ist es auch möglich, gezielt bestimmte Versionen auf die Router zu laden. Dieselben Konfigurationen lassen sich auch direkt per USB-Stick in den Router einspielen, falls Bedienpersonal vor Ort anwesend ist. Da sowohl Konfigurationsdatei als auch Router individuell verschlüsselt sind, sind Integrität und Vertraulichkeit sicher gestellt. Die Konfigurationsdatei kann so gefahrlos etwa per Email verschickt werden.

Die meisten möglichen Störungen können ausgeschlossen werden

Auch für den Fall eines Netzwerkausfalls ist gesorgt: Verfügt der Router über mehrere Zugänge zum Internet, etwa DSL und UMTS, übernimmt ein Zugang die Verbindung bei Ausfall des anderen automatisch. Hafner: „Mit dieser Mehrstufigkeit haben wir die meisten möglichen Störungen ausgeschlossen. Eines der wichtigsten Ziele bei der Entwicklung unseres CRSM war es immer, die Erreichbarkeit der gewarteten Anlagen in jedem Fall sicher zu stellen.“

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