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Antriebstechnik und Ladesysteme

SEW-Eurodrive und Brose treiben gemeinsam die Elektromobilität voran

05.04.2011 | Redakteur: Josef-Martin Kraus

Auf der Hannover-Messe 2011 präsentierten Rainer Blickle (SEW-Eurodrive GmbH) sowie Jürgen Otto (Brose Fahrzeugteile) den Prototypen eines Elektroautos mit einem gemeinsam entwickelten Antriebssystem. Bild: Kraus
Auf der Hannover-Messe 2011 präsentierten Rainer Blickle (SEW-Eurodrive GmbH) sowie Jürgen Otto (Brose Fahrzeugteile) den Prototypen eines Elektroautos mit einem gemeinsam entwickelten Antriebssystem. Bild: Kraus

SEW-Eurodrive und Brose Fahrzeugteile werden gemeinsam Antriebs- und Ladesysteme für Automobile, Nutzfahrzeuge und Zweiräder entwickeln, fertigen und vermarkten. Dazu haben beide Unternehmen die Gründung eines Joint-Ventures beschlossen, das als Brose-SEW-Elektromobilitäts GmbH & Co. KG firmieren wird. Auf der Hannover-Messe 2011 stellten beide die neue Firma vor.

„Mit dem Zulieferer Brose, der das Automobilgeschäft kennt, haben wir den idealen Partner“, so Rainer Blickle, geschäftsführender Gesellschafter von SEW-Eurodrive. SEW-Eurodrive sieht sich führend bei Elektromotoren und Steuerungen im Industriebereich.

Beide Partner sind technikgetriebene Unternehmen

Brose hat sich auf mechatronische Systeme und Elektromotoren zur Installation im Karosserie- und Innenraumbereich spezialisiert. Im Gemeinschaftsunternehmen werden die Kompetenzen gebündelt und Fertigungseinrichtungen für elektrische Antriebssysteme mit 15 bis 150 kW Leistung aufgebaut, um auf Wünsche der Automobilbranche bei Motorkonzeption und Leistungsklasse einzugehen.

Basis dafür ist ein Baukasten, der Asynchronmotoren mit Käfigläufern aus Kupferdruckguss, Hybrid-Synchronmotoren mit NdFeB-Magneten und fremderregte Synchronmaschinen mit induktiver Rotorerregung umfasst. Außerdem kann man meist zwischen Wasser- und Luftkühlung auswählen. „Beide Partner sind sehr technikgetriebene Unternehmen“, so Jürgen Otto, Vorsitzender der Geschäftsführung von Brose. Das F&E-Budget liege jeweils bei etwa 8% des Umsatzes.

Beim Laden setzt SEW-Eurodrive auf berührungslose induktive Energieübertragung

Beim Ladekonzept setzt SEW-Eurodrive auf die berührungslose induktive Energieübertragung: In einer Primärspule erzeugt Wechselstrom ein Magnetfeld, das in einer Sekundärspule wiederum Wechselstrom generiert. Bei 140 kHz Frequenz lassen sich damit 20 cm Luftspalt überbrücken.

Das sei weit genug, um über eine im Boden eines Parkplatzes eingelassene Primärspule eine im Fahrzeugboden installierte Sekundärspule mit Strom zu versorgen, heißt es.

SEW-Eurodrive GmbH & Co. KG auf der Hannover-Messe 2011: Halle 15, Stand F10

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