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Solidworks 2019

Schneller konstruieren mit Solidworks

| Autor / Redakteur: Stefan Graf / Stefanie Michel

Flottes handling: Solidworks 2019 kommt auch mit großen Baugruppen gut zurecht.
Flottes handling: Solidworks 2019 kommt auch mit großen Baugruppen gut zurecht. (Bild: Dassault Systèmes)

Nicht schneller, weiter, höher, sondern produktiver und effizienter – die neue Version 2019 von Solidworks soll Konstrukteuren die Arbeit vereinfachen und bessere Produkte in kürzerer Zeit ermöglichen. Der Anwender profitiert von neuen und verbesserten Werkzeugen und kann sich mehr auf den kreativen Teil seiner Arbeit konzentrieren.

Es ist bereits eine Tradition, dass der deutsche Geschäftsbereich Solidworks des französischen Unternehmens Dassault Systèmes im Herbst die neueste Version seiner Software vorstellt, die dann wenige Wochen später erhältlich ist. Einen ersten Ausblick hierauf erhielten Interessierte bereits auf der vorab in den USA stattfindenden Solidworks World.

Mit der kommenden Version wurde für die rund 5,8 Mio. Anwender weltweit ein Produktpaket geschnürt, das vor allem die Produktentwicklung bis hin zur Fertigung vereinfachen und automatisieren soll. Für die Anwender ist das sicherlich positiv, da sie oft mit Routineaufgaben belastet sind. Die Unternehmen selbst wünschen sich kürzere Entwicklungszeiten sowie eine höhere Wertschöpfung in der Produktentwicklung.

Einfacher Datenaustausch zwischen CAD-Systemen

Deshalb wurde bei der neuen Version der Fokus auf beschleunigte Prozesse und eine höhere Produktivität gelegt. Ein wesentlicher Punkt ist hier eine konsequent umgesetzte Assoziativität über alle Produkte und Funktionen hinweg. Das bedeutet, dass Änderungen – beispielsweise in der Mechanik (M-CAD) – automatisch auch in anderen Bereichen, wie etwa für die Elektrik/Elektronik (E-CAD) übernommen werden. Innerhalb der Produktfamilie ist damit eine Konstruktion über die Funktionsgrenzen hinaus immer auf dem aktuellen Stand, ohne das Eingreifen des Anwenders.

Ein Überblick: Was ist neu in Solidworks 2019

Bislang waren Unternehmen, die CAD-Installationen sowohl von Solidworks als auch Catia betrieben, auf Importfilter für den Datenaustausch angewiesen. In diesem Bereich steht nun mit „Power’by“ eine Erweiterung zur Verfügung. Mit dieser können CAD-Daten zwischen Catia V5/V6 und Solidworks ausgetauscht werden. Auch mit Fremdsystemen wie Siemens NX und Solid Edge, PTC Creo sowie Autodesk Inventor soll das inzwischen funktionieren. Anwender sollen mit diesen Daten ohne Einschränkungen nativ arbeiten können.

Schnelles Arbeiten mit komplexen Baugruppen

Wie leistungsstark eine CAD-Software ist, zeigt der Umgang mit großen Baugruppen. Hier wurden rundum Verbesserungen vorgenommen. Mit wie viel Tempo die neue Version arbeitet wurde während einer Pressekonferenz in München anhand eines Teleskops gezeigt. Rund 20.000 Teile umfasste die Baugruppe des Zehn-Meter-Teleskops Maunakea Spectroscope Explorer (MSE) bereits, das neue Wege für wissenschaftliche Entdeckungen aufzeigen soll. Das Bewegen und Skalieren erfolgte schnell und ohne Ruckeln. Die produktionsfertige Version des Teleskops soll am Ende sogar über 100.000 Teile umfassen.

Weitere Funktionen erlauben das „Prüfen großer Konstruktionen“, welches Anwendern eine größere Flexibilität für die schnelle Abfrage oder Änderung von Modellen ermöglichen soll. Der CAD-Hersteller verwendet hierfür eine neue Grafikarchitektur für Teile und Baugruppen. Diese Architektur bietet eine reaktionsfähigere Echtzeitanzeige, insbesondere bei großen Modellen. Sie nutzt zudem moderne OpenGL-Technologie (4.5) und hardwarebeschleunigte Wiedergabe zur Aufrechterhaltung einer hohen Detailgenauigkeit und Framerate beim Schwenken, Zoomen oder Drehen großer Modelle. Darüber hinaus können Produktentwicklungsteams nun auch mit Mitarbeitern außerhalb des Teams einfacher kommunizieren, indem sie Teile und Baugruppen einfach per Stift mit Markierungen versehen, diese mit dem Modell speichern und ins Datenformat PDF exportieren.

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