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Gedruckt in die Zukunft

Netzwerk „3D Druck Solingen“ gestartet

| Redakteur: Jürgen Schreier

PEEK ist ein hochtemperaturbeständiger, thermoplastischer Kunststoff.
PEEK ist ein hochtemperaturbeständiger, thermoplastischer Kunststoff. (Bild: Indmatec)

Auf Initiative der Wirtschaftsförderung Solingen wurde das Netzwerk „3D Druck Solingen“ gestartet. Dadurch soll die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Unternehmen gestärkt werden, damit diese den konkreten Anforderungen an Produktentwicklungen im Umfeld der additiven Fertigung gerecht werden können. Als erste Netzwerk-Aktion wurde am 5. Mai die Weltpremieredes 3D-Drucks mit dem Hochleistungspolymer PEEK live umgesetzt.

Überdurchschnittlich viele Unternehmen in Solingen und im Bergischen Land sind im

produzierenden Bereich mit den Schwerpunkten Metallbe- und Metallverarbeitung, Maschinenbau, Oberflächentechnik und Kunststoffbearbeitung tätig. Die Zukunftstechnologie des 3D-Drucks ermöglicht diesen Industriebereichen und ihren Dienstleistern vielfältige Anwendungsmöglichkeiten und Marktchancen. Sie eröffnet neue Potenziale, um Entwicklungszyklen zu beschleunigen und kostengünstiger zu fertigen.

3D-Druck steigert die Fähigkeit zur kontinuierlichen Innovation

3D-Druck steigert die Fähigkeit zur kontinuierlichen Innovation sowie zur schnellen Markteinführung von Produkten. Auch wenn 3D-Drucker immer leistungsfähiger, schneller und preiswerter geworden sind und sich in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen großer Unternehmen bereits durchgesetzt haben, ist der breite Einsatz im Mittelstand durchaus noch in den Anfängen. Die Gründe hierfür liegen im notwendigen Informationsbedarf, dem Wissen um die Anwendungen im eigenen Unternehmen sowie den meist fehlenden Möglichkeiten sich vor Ort über die Anwendungsmöglichkeiten und Erfahrungen auszutauschen.

„Mit dem lokalen Netzwerk „3D-Druck Solingen“ lassen sich viele dieser Hemmnisse schrittweise überwinden. Grundgedanke ist, dass sich die Unternehmen vor Ort ihre 3D-Druck-Expertise, ihre 3D-Druck-Kapazitäten und ihre 3D-Druckmaterialien sowie auch ihr Konstruktions-CAD-Know-how gegenseitig bekannt geben oder auch zur Verfügung stellen“ so Frank Balkenhol, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Solingen. Ausmaß und Intensität der Zusammenarbeit würden dabei von den Akteuren selbst bestimmt.

Die eigenen Kapazitäten auslasten, Kosten senken, Risiken vermeiden und Chancen nutzen

Der Grundgedanke aller Netzwerkpartner liegt auf der Hand: die eigenen Kapazitäten auszulasten, Kosten zu senken, Risiken zu vermeiden und Chancen zu nutzen. Koordiniert wird das „neue Miteinander“ dabei durch die Wirtschaftsförderung Solingen und dem von Ihr beauftragten Netzwerkkoordinator Werner Koch von der Firma Trendlog aus Solingen. Eine Kooperation gibt es darüber hinaus mit Prof. Sebastian Weber, Professor für Neue Fertigungstechnologien und Werkstoffe an der Bergischen Universität Wuppertal am Standort Solingen. Über die Webseite www.3d-druck-solingen.de erhalten die Unternehmen und Netzwerkteilnehmer zukünftig kontinuierlich Online-Informationen zum Thema.

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