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IT-Monitoring

Aufgaben und Möglichkeiten für das Systemmonitoring

| Autor / Redakteur: Steffen Rieger und Stephan Hucke / Claudia Otto

Ein umfassendes Systemmonitoring ist wie ein Gesundheitscheck für die IT. (Bild: John Kwan - Fotolia.com)
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Ein umfassendes Systemmonitoring ist wie ein Gesundheitscheck für die IT. (Bild: John Kwan - Fotolia.com)

Für IT-Abteilungen wird das kontinuierliche Arbeiten an Prozessen, effizientem Change- und Risiko-Management sowie einer kosteneffizienten Gewährleistung von Service Level Agreements immer wichtiger. Die Wahl des richtigen Monitoringsystems ist für diese Aufgaben entscheidend.

Der IT-Alltag ist in vielen Unternehmen von reaktivem Handeln geprägt. Hinzu kommt oft eine fehlende Gesamtübersicht aufgrund eines Potpourris verschiedener Herstellertools. Diese Umstände rauben Zeit und erhöhen den Kosten- und Handlungsdruck.

Viele Werkzeuge zum IT-Monitoring verfügbar

Der Monitoring-Markt bietet für diese Probleme viele Lösungen. Während sich in großen Unternehmen meist HP Open View oder IBM Tivoli finden, greift der Mittelstand gerne auf What's up Gold oder Solar Winds Orion zurück. Das unixbasierte HP Open View ist besonders auf große IT-Landschaften ausgelegt und stellt eigentlich eine Suite dar, die um unzählige Einzelwerkzeuge erweitert werden kann.

In Überwachungsszenarios findet der HP Network Node Manager Verwendung. Er spielt seine Stärken bei HP-Komponenten aus und bietet viele Automatisierungen und eine einfache Konfiguration.

IT-Monitoring kann sehr schnell teuer werden

Die Kehrseite: Durch die umfangreichen Funktionalitäten und Wertedarstellungen wird es schnell komplex, weshalb langwierige Einarbeitungen und Schulung Programm sind. Zu den sehr hohen Lizenzkosten addieren sich Support und Folgekosten dazu. Gleiches gilt für IBM Tivoli. Bei entsprechender Unternehmensgröße befindet man sich kostenmäßig daher schnell im sechsstelligen Bereich. Die ausgeprägte Funktionalität führt also zu einer starken Abhängigkeit zum Hersteller.

Firmen mit weniger üppigem Budget bedienen sich daher gerne kleinerer Überwachungsalternativen. Das windowsbasierte What's Up Gold oder Orion steigen mit wesentlich niedrigeren Lizenzkosten ein. Erweiterungen und Monitoringaufwand (zum Beispiel die Anzahl zu überwachender Geräte) werden extra abgerechnet, genauso wie der kostenpflichtige Support.

Kosten sparen und dabei effizienter und flexibler zu werden

Vor diesem Hintergrund stellt Open Source eine interessante Alternative zu teuren und häufig überdimensionierten kommerziellen Lösungen dar. Bei der Entscheidungsfindung kann die ehrliche Beantwortung der Frage „Was brauche ich eigentlich?“ helfen, Kosten zu sparen und gleichzeitig effizienter und flexibler zu werden.

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