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Polarschlitten Made in Germany

Von Sachsen ins ewige Eis

| Redakteur: Robert Horn

Sachsen trifft auf Arktis: Die Firma Lehmann UMT stellt als einziges deutsches Unternehmen Polarschlitten her.
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Sachsen trifft auf Arktis: Die Firma Lehmann UMT stellt als einziges deutsches Unternehmen Polarschlitten her. (Bild: Lehmann UMT)

Anfang Oktober bot sich den Einwohnern des kleinen Örtchens Pöhl im sächsischen Vogtland ein ungewöhnlicher Anblick: Die Lehmann-UMT GmbH stellte vier tonnenschwere Frachtschlitten für die Polarforschung in der Antarktis zur Abholung bereit. Das Unternehmen ist deutschlandweit das einzige, das diese Schlitten herstellt.

Die 3,7 t schweren Kolosse mit einer Nutzlast von 25 t werden von verschiedenen Forschungsteams zum Transport von Polarausrüstung, Heizöl und Containerbauten genutzt. Die Schwerlastschlitten wurden in Pöhl entwickelt und gebaut. Die Lehmann-UMT ist das einzige deutsche Unternehmen, das diese Expeditionsschlitten fertigt.

Schlitten und Kufen für die Eisforscher

Mittlerweile lieferte sie weit über 100 Stück an Kunden in Japan, China, USA, Chile, England und Indien. Langjährige Partner sind zum Beispiel das Alfred-Wegener-Institut für Polar und Meeresforschung Deutschland, die British Antarctic Survey, Cambridge und das Team der Expedition „The coldest journey“.

Neben den Frachtschlitten entwickelte die Lehmann-UMT unter anderem auch abnehmbare Kufen für die Polarstation Halley VI. Mit deren Hilfe kann die Polarstation bewegt und damit verhindert werden, dass sie entweder im meterhohen Neuschnee versinkt oder aber durch eine abdriftende Eiskante ins Meer stürzt.

Weil die Konstruktionen der klirrenden Kälte von bis zu - 60 °C standhalten müssen, wendet die Lehmann-UMT GmbH einen speziellen Stahl und ein besonderes Schweißverfahren an. Das Team der Lehmann-UMT GmbH ist stolz darauf, durch die Fertigung der Polarausrüstung einen Beitrag zur Klimaforschung zu leisten.

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