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Concept Laser auf der formnext 2015

Die AM Factory feiert Premiere bei Concept Laser

| Autor / Redakteur: Guido Radig / Peter Königsreuther

Hier ist das neue Konzept am 17. November gerade enthüllt worden...gegen Mittag lüftete Concept Laser das Geheimnis um die modulare Weltpremiere.
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Hier ist das neue Konzept am 17. November gerade enthüllt worden...gegen Mittag lüftete Concept Laser das Geheimnis um die modulare Weltpremiere. (Bild: Königsreuther)

Auf der formnext powered by tct in Frankfurt präsentierte Concept Laser eine neue Maschinen- und Anlagenarchitektur. Es handelt sich um eine echte Premiere, die erkennen lasse, dass die Industrie-4.0-Vision bereits fest in die Unternehmensstrategie eingebunden ist.

Das neue, ganzheitliche Maschinenkonzept unter dem Stichwort „AM Factory of Tomorrow“ verspricht ein neues Niveau der AM-Fertigung in Bezug auf Qualität, Flexibilität und Leistungssteigerung. Die modulare Einbindung der Anlagentechnik in das Produktionsumfeld verblüfft durch einen radikal neuen Ansatz in der Architektur von Prozesskomponenten. Letztendlich werden schnellere und wirtschaftlichere industrielle Serienlösungen erschließbar. Die Vision wird bald Wirklichkeit: Concept Laser kündigt eine Markteinführung bereits für Ende 2016 an.

Drastisch reduzierte Totzeiten

Die bisherigen Lösungen in der Maschinen- und Anlagentechnik am Markt setzten bislang unisono auf Schlagworte wie „mehr Laserquellen“, „mehr Laserleistung“, „schnellere Aufbaugeschwindigkeiten“ oder „Erweiterung der Bauraumgrößen“. Dabei bildete die Anlagentechnik eine „Stand-Alone“-Lösung ohne konsequente Integration ins Produktionsumfeld. Baujobvorbereitung und Baujobausführung liefen sequenziell ab. Concept Laser versucht nun mit einer neuen Anlagenarchitektur die meist quantitativen Absätze durch neue, qualitative Aspekte zu erweitern. „Im Kern“, so Dr. Florian Bechmann, Leiter F&E bei Concept Laser, „geht es um eine Aufspaltung von Baujobvor-/Baujobnachbereitung und additiver Fertigung in beliebig kombinierbaren Modulen. Mit vergleichsweise großen Bauräumen können Baujobs zeitversetzt durchgeführt werden. Dadurch sollen die „Totzeiten“ bisheriger „Stand-Alone“-Anlagen drastisch reduziert werden. Hier liegen zahlreiche Potenziale zur Verbesserung der Wertschöpfung in der Produktionskette. Im Gegensatz zu rein quantitativen Ansätzen bisheriger Anlagenkonzepte, sehen wir hier einen grundsätzlich neuen Ansatz, um die industrielle Serienfertigung einen Schritt nach vorne zu bringen.“

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