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Fraunhofer LBF, IZFP und IWM

Das Werkstoffcharakterisierungs-Triumvirat

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die jetzt gebündelten Kompetenzen zur ganzheitlichen Charakterisierung von Polymeren Werkstoffen zwischen den Fraunhofer Instituten IZFP, IWM und LBF, beinhalten auch Untersuchungen von langfaserverstärkten Bauteilen, wie diesem Batteriekasten hier.
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Die jetzt gebündelten Kompetenzen zur ganzheitlichen Charakterisierung von Polymeren Werkstoffen zwischen den Fraunhofer Instituten IZFP, IWM und LBF, beinhalten auch Untersuchungen von langfaserverstärkten Bauteilen, wie diesem Batteriekasten hier. (Bild: IWM)

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Kooperieren und vernetzen sei im Hinblick auf immer komplexere Fragen zeitgemäß. Deshalb bündeln jetzt die Fraunhofer Institute für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP, für Werkstoffmechanik IWM und für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF ihr Know-how.

Das Forschungs-Triumvirat böte damit ein umfassendes Portfolio für eine ganzheitliche Werkstoff-charakterisierung von Kunststoffen und Faserverbunden für die Bauteilauslegung an. Die Kooperation umfasse sowohl den wissenschaftlichen Forschungsansatz als auch die industrielle Anwendbarkeit der gefundenen Lösungen.

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Der Vorteil dieser Vernetzung lautet: Kunden erhalten nicht einzelne Bausteine für ihre Auslegungs- und Bemessungsmethodik, sondern ein zusammengeführtes validiertes Konzept, so die Forscher. In ihrer neuen Kooperation seien die drei Institute offen für die Zusammenarbeit mit Partnern, mit denen sie in gemeinsamen Projekten herausfordernde wissenschaftliche Fragestellungen bearbeiten könnten.

Die gebündelten Kompetenzen der Fraunhofer-Institute IWM, IZFP und LBF umfassen die In-Situ Analysemethoden zur mikroskopischen und makroskopischen Schadensausbreitung, die Ableitung von Schädigungsmechanismen sowie deren Modellbildung in numerischen Material- und Versagensmodellen, heißt es weiter.

Insbesondere für die Bestimmung der Rissentstehung und Rissausbreitung in Kunststoffen und Faserverbunden bediene man sich sehr gut validierten Methoden, mit denen sich die benötigten Kennwerte bestimmen ließen. Die Forscher merken an, dass derzeit für Kunststoffe und Faserverbunde keine Konzepte und Erfahrungen mit diesen Kennwerten vorliegen, die es ermöglichen, sie zur Bauteilauslegung und -bemessung einzusetzen. Zu den von den Experten genannten Vorteilen einer bruchmechanischen Bemessung gehören die erhöhte Zuverlässigkeit und das verringerte Gewicht, der unter Beachtung der Erkenntnisse gefertigten Bauteile.

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