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Getriebereparaturen

Laserauftragschweißen mit kleiner Innenbearbeitungsoptik

01.09.2010 | Redakteur: Jürgen Schreier

Schwer zugängliche Bohrungen von Getriebezahnrädern beschichtet Stork mit iClad. Bild: Pallas
Schwer zugängliche Bohrungen von Getriebezahnrädern beschichtet Stork mit iClad. Bild: Pallas

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Geht es um Getriebewartung und -reparaturen, hat sich die niederländische Stork Gears & Services BV, Rotterdam, weltweit einen Namen gemacht. Die Reparatur-Experten setzen beschädigte oder ausgefallene Komponenten schnellst möglich instand. Sie nutzen dabei Laserauftragschweißen mit einer iClad-Innenbearbeitungsoptik der Pallas GmbH.

Auch in Kraftwerken oder Windanlagen hängt die Effizienz der Turbinen maßgeblich von der Verfügbarkeit hoch belasteter Getriebe ab. Verschleißbedingte Schäden an Zahnrädern, Lagern oder Verbindungen beeinträchtigen die Betriebssicherheit durch ungeplante Standzeiten. Zur vorbeugenden Instandhaltung, Modifikation und Reparatur dieser stark beanspruchten Antriebe setzt Stork Gears & Services auf Laserauftragschweißen.

Maximale Präzision bei minimalem Verzug

Ein 2kW-starker Diodenlaser bringt lokal eng begrenzt Hitze auf. Daher ist diese Technologie insbesondere zur Bearbeitung aller neuen oder beschädigten Komponenten geeignet, die bei minimalem Verzug maximale Präzision der Beschichtung erfordern. Der Laserstrahl schmilzt die Bauteiloberfläche und das per Düse aufgestrahlte Pulver an und verbindet diese metallurgisch zu einer homogenen Schicht mit geringer Aufmischung. Für Jelmer Brugman ist dies die führende Technologie, um kritische, hochbelastete Komponenten durch eine neue, auf die spezifischen Anforderungen ausgelegte Beschichtung zu reparieren oder umzurüsten.

Die bislang für dieses bewährte Verfahren verfügbaren Standardoptiken begrenzten die Bearbeitung auf frei zugängliche Flächen und Strukturen oder einen Öffnungsdurchmesser von mindestens 100 mm.

Spezialoptik deckt das gesamte Spektrum anspruchsvoller Oberflächenbearbeitung ab

Seit einem Jahr geht Stork Gears & Services auch hier neue Wege. Als einer der ersten industriellen Großanwender setzt das Unternehmen die von der Pallas GmbH, Würselen, in Zusammenarbeit mit dem Aachener Fraunhofer-Institut für Lasertechnik (ILT) entwickelte iClad-Innenbearbeitungsoptik ein. Diese Spezialoptik kann ab einem Durchmesser von 26 mm bis zu einer Tiefe von 600 mm eingesetzt werden und deckt das gesamte Spektrum der anspruchsvollen Oberflächenbearbeitung ab: Härten, Legieren und Beschichten. Alle notwendigen Baugruppen für Strahlführung und -formung sowie die Zufuhr der Prozessmedien sind in dem kompakten Gehäuse integriert.

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