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Kaltenbach

Blechbearbeitungsmaschinen-Spezialist weiht neues Technologiezentrum ein

14.05.2009 | Redakteur: Rüdiger Kroh

Vom Skywalk aus hat der Besucher einen guten Überblick über das neue Kaltenbach-Technology-Center. Bild: Kroh
Vom Skywalk aus hat der Besucher einen guten Überblick über das neue Kaltenbach-Technology-Center. Bild: Kroh

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Stahlexperten aus aller Welt trafen sich vom 11. bis 15. Mai 2009 bei der Fachmesse „International Partners in Steel“ (IPS), die zum siebten Mal vom der Kaltenbach GmbH + Co. KG, Hersteller von Maschinen für die Blechbearbeitung, durchgeführt wurde.

„Trotz der Wirtschaftsflaute haben wir mit 2150 Besuchern mehr Kunden als vor zwei Jahren“, sagte Geschäftsführer Valentin Kaltenbach. Auch bei den Partnerunternehmen und der Auslandsbeteiligung erreichte man eine neue Größenordnung. „Unsere Gäste kommen aus 42 Ländern und gemeinsam mit 36 Kooperationspartnern zeigen wir auf über 3000 m² Produkte und Lösungen für die Metallbearbeitung“, ergänzte Vertriebsleiter Jörg Tetling. Allein 66 ausländische Besuchergruppe, zum ersten Mal auch aus der Türkei, Griechenland und Südamerika, unterstreichen die Internationalität.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand dieses Mal die Automatisierung der Produktionsprozesse in der Profil- und Blechbearbeitung. Entsprechend wurde mit „Automation: If Steel is your Deal“ auch das Motto gewählt.

Kaltenbach-Technology-Center informiert über durchgängiges Automatisierungskonzept

Eingeweiht wurde im Rahmen der Veranstaltung auch ein neues Technologiezentrum. Auf einer Fläche von über 1500 m² können die Besucher im Kaltenbach-Technology-Center (KTC) von einem Skywalk aus erstmalig das prozesssichere und durchgängige Automatisierungskonzept für die Bearbeitung von Profilen und Blechen live miterleben und sich von einer der Kernkompetenzen von Kaltenbach, dem Consulting und Engineering ganzer Anlagen überzeugen. Der Invest für die Maschinen im KTC beläuft sich auf 2,2 Mio. Euro.

In den vergangenen vier Jahren hat die Kaltenbach-Gruppe ihren Umsatz verdoppelt und erreichte 2008 ein Rekordergebnis von 110 Mio. Euro. Rund 8 Mio. Euro hat das Traditionsunternehmen im letzten Jahr in den Neubau einer 3500 m² großen Produktionshalle investiert. Für das laufende Jahr rechnet Inhaber Valentin Kaltenbach mit einem deutlichen Rückgang, weil der Stahlhandel von der Wirtschaftskrise besonders betroffen sei. „Im Werkzeugmaschinenbau werden die Geschäfte noch eine Weile verhalten laufen“, urteilt der Firmenchef und erwartet frühestens 2010 wieder ein Anziehen der Konjunktur.

Blechbearbeitungsmaschinen-Hersteller forciert F&E

„Unser Hauptaugenmerk liegt derzeit auf der Neu- und Weiterentwicklung von Maschinen und Anlagen, um für die Zeit nach der Krise gerüstet zu sein“, so Kaltenbach. Die F&E-Quote lag 2008 bei knapp 6% des Umsatzes, und in diesem Bereich soll auch nicht gekürzt werden. „Die Quote wird also vor dem Hintergrund eines sinkenden Umsatzes noch steigen.“ Gleich vier Neuheiten waren auf der Hausmesse IPS zu sehen: Eine Geradschnitt-Kreissägemaschine für HSS- und Hartmetall-Sägeblätter, eine automatische Säge-Bohranlage, die lärmreduzierende Transporteinrichtung Silencer und als Weltneuheit die Stanz-Scheranlage KPS 520.

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