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EWM Hightec Welding

Die schweißtechnische Innovation des Jahres kommt aus dem Westerwald

12.01.2007 | Redakteur: Jürgen Schreier

Eingerahmt von Wirtschaftsminister Hendrik Hering (rechts) sowie IHK Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Podzun nimmt Geschäftsführer Senator h.c. Michael Szczesny den diesjährigen „Innovationspreis Rheinland-Pfalz“ stellvertretend für sein Unternehmen, der Ideenschmiede aus dem Westerwald, entgegen. Bild: IHK Koblenz
Eingerahmt von Wirtschaftsminister Hendrik Hering (rechts) sowie IHK Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Podzun nimmt Geschäftsführer Senator h.c. Michael Szczesny den diesjährigen „Innovationspreis Rheinland-Pfalz“ stellvertretend für sein Unternehmen, der Ideenschmiede aus dem Westerwald, entgegen. Bild: IHK Koblenz

Mündersbach (js) - Die Verleihung des diesjährigen „Innovationspreis Rheinland-Pfalz“ am 14. Dezember durch Wirtschaftsminister Hendrik Hering, ist für EWM-coldArc, dem neuen Schweißverfahren

Mündersbach (js) - Die Verleihung des diesjährigen „Innovationspreis Rheinland-Pfalz“ am 14. Dezember durch Wirtschaftsminister Hendrik Hering, ist für EWM-coldArc, dem neuen Schweißverfahren der EWM Hightec Welding GmbH, bereits die vierte Auszeichnung in diesem Jahr. Vorausgegangen waren die Auslobungen: „Bestes Produkt in der Kategorie Schweißen“ auf der Techni-Show in Utrecht, „Abicor-Innovationspreis 2006“ durch den Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren (DVS), „MM-Award 2006“ auf der internationalen Fachmesse Euroblech, Hannover.

Mit der Entwicklung und Vorstellung des nun marktreifen Verfahrens hat EWM, Mündersbach, den entscheidenden Durchbruch in einem Forschungswettlauf mit globaler Konkurrenz erzielt. Profitieren werden davon Branchen wie die Automobil- und Luftfahrtindustrie: Diesen öffnet die neue Technologie des Metall-Schutzgas(MSG)-Schweißens das Tor für die praxisgerechte Umsetzung ihrer fortschrittlichen Entwicklungen in Leichtbauweise. Das Verbinden von dünnen hoch- und höchstfesten Stahlblechen sowie von Materialkombinationen wie Stahl mit Magnesium oder Aluminium war mit konventioneller Fügetechnik bisher weder wirtschaftlich noch technologisch vertretbar.

EWM, Technologieführer auf den Sektoren Schweißverfahren und Gerätetechnik, hat bei der Entwicklung neue Wege beschritten. Als zielführend haben sich Prozessansätze auf Basis des kurzschlussbehafteten Werkstoffübergangs herausgestellt.

Die treibenden Kräfte für Fortschritt und Entwicklung im Hause EWM sind die Geschäftsführer Dipl.-Ing. Bernd und Dipl.-Ing. Michael Szczesny. Motiviert durch Ihre Visionen hat das Mündersbacher Forschungs- und Entwicklungs-Team – mit Dr.-Ing. Sven-Frithjof Goecke an der Spitze – einen MSG-Prozess entwickelt, der durch möglichst geringen Energieeintrag in den Drahtzusatz sowie in das Bauteil ein kontrolliertes Schmelzvolumen erzeugt.

Das Prinzip der ausschließlich in der Energiequelle implementierten Technologie liegt in der Entwicklung einer besonderen hochdynamischen Inverterschaltung. Mit dem nahezu leistungslosen Werkstoffübergang lassen sich mit einem MSG-Prozess nun erstmalig sehr dünne Bleche von bis unter 0,3 mm fügen. Zudem können jetzt sogar Zusatzwerkstoffe auf Magnesium- und auf Zink-Basis (Schmelzpunkt um 400 °C) zum „kalten“ Fügen von Mischverbindungen aus Leichtmetallen mit Stahl eingesetzt werden.

Alternativ zum MIG-Löten mit Kupferbasislot lässt sich mit Zinkbasis-Elektrodendraht verzinktes Stahlblech artgleich löten; das vor Korrosion schützende Zink beidseitig des Bleches bleibt nahtlos erhalten. Weitere künftige Anwendungsfelder liegen in der Kombination des EWM-coldArc-Verfahrens mit der Laser- und der Plasmatechnik zum flussmittelfreien Fügen.

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