Lapp Kabel Thermoformen mit 10 Gbit/s

Autor / Redakteur: Ralf Moebus / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Im Zeitalter von Industrie 4.0 kommunizieren Maschinen und Teile von Maschinen zunehmend miteinander. Intelligente Sensoren und Aktoren übernehmen Steuerungsaufgaben. Zur Vernetzung all dieser Maschinen und Systeme kommt oft Ethernet-Technik zum Einsatz, die ursprünglich für den Office-Einsatz entwickelt wurde. Diese muss nun feldtauglich sein.

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Hochflexible Etherline Cat.6A Leitungen von Lapp Kabel ermöglichen eine Datenrate von 10 Gbit/s über mindestens eine Million Bewegungszyklen
Hochflexible Etherline Cat.6A Leitungen von Lapp Kabel ermöglichen eine Datenrate von 10 Gbit/s über mindestens eine Million Bewegungszyklen
(Bild: Lapp Kabel)

Bei kleineren Anlagen geht der Trend dahin, Steuerungen dezentral anzulegen und auf einen Schaltschrank zu verzichten. Das heißt, der Umrichter sitzt am Motor. Wenn Ethernet eingesetzt wird, muss folglich auch das Ethernetkabel direkt an den Motor geführt werden. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die erforderliche Anschlusstechnik. Gefragt sind feldtaugliche Ethernetkabel und robuste Steckverbinder, die auch bei ständiger Bewegung dauerhaft zuverlässig höchste Datenraten übertragen können.

Kabel für Industrial-Ethernet

Auch das Unternehmen Illig Maschinenbau, ein führender Anbieter von Maschinen und Werkzeugen für die Thermoformung und Verpackungstechnik mit Sitz in Heilbronn, stellt sich den industriellen Herausforderungen der Zukunft. Es setzt in seinen Maschinen nun die hochflexible Etherline FD Cat. 6A von Lapp Kabel für Industrial-Ethernet-Anwendungen ein. Sie ermöglicht eine Datenrate von 10 Gbit/s über mindestens 1 Mio. Bewegungszyklen hinweg.

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Bei Illig wird die Etherline-Cat. 6A-Leitung als Lösung für die Querkommunikation zweier Sicherheitsbausteine verwendet. Hierfür wollte das Unternehmen ausdrücklich eine schleppkettentaugliche Ethernet-Leitung mit genügend Potenzial für die zu erwartenden, stetig steigenden Übertragungsraten.

Auf Maschinen von Illig werden Joghurtbecher, Fahrradhelme, Gartenteiche und Armaturenbretter gefertigt. Das Unternehmen gilt als Branchenprimus und ist weltweit der einzige Anbieter, der Anlagen und Werkzeuge fürs Thermoformen selbst herstellt. 68 Serienmaschinen hat Illig dazu im Portfolio – und unzählige individuelle Konfigurationen. Das Thermoformen wird bei Illig quasi jeden Tag neu erfunden, indem man auf Veränderungen in der Technologie schnell reagiert.

Aufgaben sind vielfältig

Die Aufgaben, die der Systemanbieter bewältigt, sind vielfältig. Außerdem müssen in der Entwicklung immer wieder neue Rohstoffe und veränderte Verbraucherbedürfnisse berücksichtigt werden. Dazu beobachtet man bei Illig kontinuierlich den Markt und sucht mit Partnerunternehmen und Forschungseinrichtungen nach neuen, innovativen Lösungen.

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