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Tiefbohr-Fräszentrum arbeitet jetzt sparsamer und kollisionssicher

| Autor/ Redakteur: Lutz Jakob / Rüdiger Kroh

Die nächste Generation einer Baureihe von Tiefbohr-Fräszentren wurde um wichtige Sicherheitsoptionen zur Kollisionsüberwachung ergänzt und in ihrer Energieeffizienz optimiert. Auch die Verfahrwege und Leistungsdaten wurden erhöht und so das Einsatzspektrum im Werkzeug- und Formenbau erweitert.

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Bild 1: Samag hat die nächste Generation seiner TFZ-Baureihe auf hohe Energieeffizienz optimiert und bietet mehrere Sicherheitsoptionen an.
Bild 1: Samag hat die nächste Generation seiner TFZ-Baureihe auf hohe Energieeffizienz optimiert und bietet mehrere Sicherheitsoptionen an.
(Bild: Samag)

Die Tiefbohr-Fräszentren der TFZ-Baureihe für die Vier-Seiten-Komplettbearbeitung kubischer Werkstücke stellt Samag jetzt in einer neuen Generation vor. Größere Verfahrwege sowie höhere Bohr- und Fräsleistungen erweitern das Einsatzspektrum im Werkzeug- und Formenbau. Neue Optionen für noch mehr Maschinensicherheit sind auf Wunsch verfügbar. Unter dem Begriff „Eco power“ fasst das Unternehmen ein ganzes Maßnahmenbündel zur Verbesserung der Energieeffizienz zusammen.

Mehr Platz und Leistung für die Bearbeitung

Die wichtigste Neuerung bei der TFZ 2L-1000 besteht in der Vergrößerung der Verfahrwege. Auf der X-Achse sind jetzt 1600 mm möglich, also 400 mm mehr als bisher. Die Y-Achse wurde von 1050 auf 1250 mm erweitert, sodass größere Werkstückgeometrien bearbeitet werden können. Bei Verwendung eines NC-Rundtisches ergibt sich eine Arbeitsfläche von 1500 mm × 1100 mm. Wird die Option auf einen verstärkten Hauptspindelantrieb gewählt, sorgen 23 kW Antriebsleistung für eine deutliche Steigerung der Fräsleistung auf 475 cm3/min im S1- und 700 cm3/min im S6-Betrieb. Dadurch ergibt sich unter anderem eine schnellere Bearbeitung der Werkstücke. Der maximal mögliche Bohrdurchmesser wurde vergrößert und reicht jetzt von 4 bis 36 mm.

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Dem Erfolgskonzept, Tiefbohren und Fräsen in einer Maschine zu kombinieren, bleibt die TFZ 2L-1000 treu. Durch die Kombination zweier Bearbeitungsverfahren und die gesamte Bearbeitung in nur einer Aufspannung können Rüstzeiten entfallen. Zudem reduziert sich der logistische Aufwand für das Bewegen großer Teile.

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