Additive Fertigungsverfahren Tool zur Bewältigung von Komplexität

Redakteur: Nadine Schweitzer

Ein ganzheitlicher Ansatz bei der Additiven Fertigung hat sich als besonders geeignet für die Herstellung verfahrenstechnischer Bauteile erwiesen.

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Verfahrenstechnische Komponenten sind geometrisch oft sehr komplex und unterliegen hohen Belastungen.
Verfahrenstechnische Komponenten sind geometrisch oft sehr komplex und unterliegen hohen Belastungen.
(Bild: Uni Erlangen-Nürnberg)

Am Anwenderzentrum Vertec im Zentralinstitut für Neue Materialien und Prozesstechnik (ZMP) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat man die Additive Fertigung als geeignetes Tool für die Herstellung von Komponenten für die chemischen Verfahrenstechnik erkannt. Solche Komponenten wie etwa Mischer oder Wärmetauscher sind üblicherweise geometrisch sehr komplex und unterliegen hohen thermischen, mechanischen und korrosiven Belastungen. Bei der Anwendung habe sich ein ganzheitliches Verfahren als vorteilhaft erwiesen, heißt es. Dabei werden zunächst mithilfe von computergestützter Modellierung und Simulation möglichst optimale Bauteilgeometrien identifiziert, die dann durch selektives Elektronenstrahlschmelzen von Metallpulver gefertigt werden. Durch Beschichtung lässt sich die Oberfläche noch katalytisch aktiv funktionalisieren.

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg auf der Hannover Messe: Halle 2, Stand A52.

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