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Transportcontainer europaweit per RFID-Technik managen

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Wenn die Container nicht effizient verfolgt werden, dann braucht ein Unternehmen mehr davon, als für die Transportleistung eigentlich notwendig ist. Wenn minderwertige gefälschte Container eingeschleust werden, die ihrer Last nicht ausreichend gewachsen sind, dann drohen Waren zerstört und Prozesse unterbrochen zu werden. Beides wirkt sich negativ aufs Betriebsergebnis aus.

Pflanzentransport legt oft mehrstufige Wege zurück

Der Pflanzentransport zwischen Erzeuger (Gärtnerei) und Endverbraucher legt oft mehrstufige und über 1000 km lange Wege zurück. Hierfür werden stabile und zuverlässige Transporthilfsmittel benötigt. Die Nutzung erfolgt wie bei Leergut. Der Gärtner tauscht bei der Übergabe zum Beispiel in Italien für den Kunden in Finnland mit dem Transportunternehmen volle Container gegen leere aus.

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Der Transporteur beliefert den Kunden in Finnland entweder direkt oder über ein Auktionshaus. Da Pflanzen verderbliche Ware sind und im Saisongeschäft unter höchstem Termindruck zum Endkunden gelangen müssen, ist die Anforderung an die Logistikkette außerordentlich hoch.

Sie wird erheblich gestört, wenn die Transporteinheiten nicht zuverlässig sind. Qualitätsmängel bei der Stabilität der Streben, der Böden und insbesondere der Rollen führen leicht zu Unterbrechungen und Verzögerungen.

Container müssen zuverlässig sein

Fallen bei einer Pflanzenauktion, bei der am Tag leicht 10.000 Container bewegt werden, nur 20 Container um, so führt dies zu erheblichen Prozessunterbrechungen und Schäden an der Ware. Solche Schäden sind bei Container Centralen vermehrt aufgetreten, weil erhebliche Mengen von Plagiaten aus Fernost in die Handelswege eingeschleust wurden.

Sie hatten vor allem zu schwache Rollen, die schnell umknickten und so die Ladung zu Fall brachten. Zum materiellen Schaden kam dann der Imageschaden hinzu, denn für die Containernutzer war die Erklärung einfach: Schuld war der schlechte Container von Container Centralen. Damit ist jetzt Schluss dank RFID.

Alle Partner in den Lieferketten können sich RFID-Lesegeräte beschaffen, um damit das schnelle Handling der Container zu unterstützen. Für kleinere Betriebe reicht ein mobiler RFID-Reader, größere Betriebe installieren feste RFID-Antennen an den Zugängen zu ihrem Betriebsgelände.

Beide können damit Eingang und Ausgang der Container exakt registrieren. Werden an den Übergabepunkten gefälschte Leercontainer angeliefert, dann können diese sofort zurückgewiesen werden. Die RFID-Reader werden von verschiedenen Lieferanten bereitgestellt, zum Beispiel von Panmobil, Nordic ID oder Identpro. Alle sind Mitglieder des Industrieverbandes AIM.

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