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Kleinmotoren für die Luftfahrt

Trend zu elektrischen Antrieben in Fluggeräten

| Redakteur: Stefanie Michel

Von Hydraulik zu Elektrik: Der Trend zu elektrischen Antrieben und Motoren nimmt von Robotik bis Rennsport immer mehr zu – ebenso in der Luftfahrt. Diese Entwicklung beobachtet auch die Vacuumschmelze (VAC) und sieht dabei einen nachhaltigen Anstieg des Einsatzes von Kleinmotoren bis hin zum Elektroflugzeug.

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Vacuumschmelze unterstützt die Motoren-Entwickler mit weichmagnetischen Werkstoffen, um möglichst leichte Elektromotoren mit hoher Leistung zu entwickeln.
Vacuumschmelze unterstützt die Motoren-Entwickler mit weichmagnetischen Werkstoffen, um möglichst leichte Elektromotoren mit hoher Leistung zu entwickeln.
(Bild: Sven Wilhelm / Wilhelm Medienmanagement D-63741 Asch.)

„Die Elektrifizierung der Luftfahrt wird mittel- bis längerfristig zum nächsten Technologiewechsel“, sagt Dr. Robert Brand, Leiter strategisches Marketing des Geschäftsgebiets Materials and Components bei der VAC. Nach Angaben des Experten bezieht sich „Fly by Wire“ allerdings zunächst noch auf kleinere Teile. Bei stetig kostenintensiveren Ressourcen amortisieren sich die höheren Ausgaben für Kleinmotoren und Generatoren jedoch bereits hier durch einen ökonomischeren Verbrauch – abhängig von der Lebensdauer und der geforderten Leistung. Auch der ökologische Faktor spielt eine zunehmend wichtigere Rolle. „Leichtere Motoren führen zu dynamischeren Systemen“, so Brand.

Gleiche Leistung – weniger Gewicht

Eine Gewichtsminderung gelingt beispielsweise über die höhere Leistungsdichte der von der VAC hergestellten weichmagnetischen Werkstoffe Vacoflux und Vacodur. Bei den Komponenten wird das üblich verwendete Elektroblech durch eine weichmagnetische Kobalt-Eisen-Legierungen ersetzt. Dieser Austausch macht die Komponenten bei gleicher Leistung leichter. Eingesetzt werden sie in Premiumgebieten der Automationstechnik, Kfz-Industrie sowie dem Flugwesen. Brand: „Gerade in der Luftfahrt wirkt sich das Gewicht unmittelbar auf die Kosten aus. Mit Vacoflux und Vacodur erzielen wir je nach Auftrag und Anwendung eine Gewichtsreduktion um ein Viertel bis ein Drittel. Das ist insbesondere auch dadurch möglich, dass wir nicht nur die Werkstoffe selber herstellen, sondern auch die ganze Produktionskette bis hin zu den kompletten Stator- und Rotorkomponenten innerbetrieblich und kundenspezifisch realisieren.“

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