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Trends in der Fertigungsindustrie

Trendreport von Sandvik Coromant soll Dialog entfachen

| Redakteur: Rüdiger Kroh

„Erkenntnisse und Wissen über die sich permanent im Wandel befindliche Welt sind ein wichtiger Schlüssel zum zukünftigen Erfolg der Fertigungsindustrie”, sagt Kevin Lorch, Marketing Manager Innovation bei Sandvik Coromant.
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„Erkenntnisse und Wissen über die sich permanent im Wandel befindliche Welt sind ein wichtiger Schlüssel zum zukünftigen Erfolg der Fertigungsindustrie”, sagt Kevin Lorch, Marketing Manager Innovation bei Sandvik Coromant. (Bild: Sandvik Coromant)

Mit seinem aktuellen Trendreport wirft Sandvik Coromant, Weltmarktführer für Werkzeuge, einen Blick auf die Makrotrends in der Fertigungsindustrie. Die umfangreiche Studie des schwedischen Unternehmens identifiziert vier Bereiche, die für die Zukunft der Branche von besonderem Interesse seien: eine schnelle Urbanisierung, Nachhaltigkeit, neue Werkstoffe und neue Techniken.

„Traditionell hat die Fertigungsindustrie bei der Erforschung neuer Möglichkeiten konservativ agiert”, sagt Kevin Lorch, Marketing Manager Innovation bei Sandvik Coromant. „Diese Situation sei heute und vor dem Hintergrund, dass sich die Welt viel schneller verändert, anders. „Um auch weiterhin zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln und Kundenanforderungen zu befriedigen, müssen Branchenführer scharfsinnig sein und vorausschauend denken”, so Lorch „Während viele andere Unternehmen Markt- und Trendforschung ausschließlich für den internen Gebrauch nutzen, sollen unsere Umfrageergebnisse einen Dialog über die Zukunft der Fertigung und die Grundhaltungen gegenüber neuen Herausforderungen entfachen.”

Erster Trend: Schnelle Urbanisierung

Zukünftig entwickeln sich Gesellschaften rasanter. Im Zuge dessen werden die Begriffe global und lokal nicht länger Gegensätze sein, sondern Teil eines komplizierten Netzwerks, das sich über Grenzen hinweg erstreckt, heißt es in den Report. Bereits heute leben rund 3 Mrd. Menschen und damit die Hälfte der Weltbevölkerung in städtischen Gebieten. Darüber hinaus würde sich der Schwerpunkt der urbanen Welt in den nächsten 15 Jahren weiter nach Süden und noch deutlicher nach Osten verschieben, sodass sich auch die Liste der 600 größten Städte verändert.

Zweiter Trend: Nachhaltigkeit

Umweltthemen sind bereits seit geraumer Zeit Teil der Fertigungsindustrie – insbesondere in der Gesetzgebung. Allerdings wird Nachhaltigkeit laut Sandvik Coromant in Zukunft ein deutlich stärker integrierter Teil des Herstellungsprozesses sein. Dies gelte in Bezug auf Recycling, Energieeinsparungen, Reduzierung des Wasserverbrauchs und „grüner“ Transporte.

Dritter Trend: Neue Werkstoffe

Die Werkstoffentwicklung hat einen immensen Einfluss auf die fertigende Industrie. Zudem steigt mit neuen Hochleistungsmaterialien wie Kohlefaser und Superlegierungen die Nachfrage nach produktiven Prozessen, so die Studie. Dies beeinflusse selbstverständlich auch neue Herstellungsverfahren, die Maschinen- und Werkzeugkonzeption sowie die Softwareentwicklung.

Vierter Trend: Neue Technologien

Digitale Lösungen sind stärker denn je in den Herstellungsprozess integriert, lautet eine weitere Aussage des Trendreports. Um Fertigungsprozesse zu optimieren müssen eine Menge Daten interpretiert und analysiert werden. Mehrere CAM-Unternehmen befassen sich intensiv mit der Nutzung von digitalen Daten bei der Entwicklung von CAD/CAM-Dienstleistungen für Endkunden. Dies eröffnet die Nutzung von digitalen Produkten und führt zu Wettbewerbsvorteilen.

„Wir hoffen, mit der Veröffentlichung unseres Trendberichts einen Dialog über die Zukunft zu entfachen – quer durch die fertigende Industrie”, resümiert Kevin Lorch. Egal, ob es sich auf Produkte und Produktivitätslösungen oder auf Kompetenz- und Arbeitsbedürfnisse beziehe: Erkenntnisse und Wissen über die sich permanent im Wandel befindliche Welt seien ein wichtiger Schlüssel zum zukünftigen Erfolg der Fertigungsindustrie.

Der Trendbericht und ein begleitendes Video stehen unter www.sandvik.coromant.com/de/lookingahead zum Download bereit.

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