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VDW veröffentlicht Marktzahlen Trendwende vollzogen – Inlandsbestellungen steigen um 31 % an

Redakteur: Andrea Gillhuber

Die EMO Hannover treibt die Aufträge der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im dritten Quartal in die Höhe: Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt um 13 % an.

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„Nicht zuletzt sehen wir den Effekt einer sehr erfolgreichen EMO Hannover, die Aufträge mit einem erheblichen Volumen angestoßen hat“, so Dr. Wilfried Schäfer.
„Nicht zuletzt sehen wir den Effekt einer sehr erfolgreichen EMO Hannover, die Aufträge mit einem erheblichen Volumen angestoßen hat“, so Dr. Wilfried Schäfer.
(Bild: VDW)

Dabei zogen die Inlandsbestellungen um 31 % an, die Bestellungen aus dem Ausland um 5 %. Mit dem guten Wachstum vollzogen die deutschen Werkzeugmaschinenbestellungen eine Trendwende, denn in den ersten drei Quartalen 2017 stieg der Auftragseingang insgesamt um 3 %, die Inlandsaufträge verloren jedoch um 2 %. Das meldet der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken VDW.

„Die gute Entwicklung unserer Bestellungen zeigt sich noch ausgeprägter am aktuellen Rand“, kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW in Frankfurt am Main, das Ergebnis. Im September waren die Bestellungen in allen drei Aggregaten zweistellig gestiegen und verzeichneten damit den stärksten Zuwachs im laufenden Jahr. Insbesondere die Inlandsbestellungen schossen mit 46 % regelrecht nach oben und kompensierten damit fast die bisherigen Jahresverluste 2017 in nur einem Monat. „Damit ist der Turnaround, den wir für das zweite Halbjahr erwartet haben, eingeläutet“, sagt Schäfer. „Nicht zuletzt sehen wir den Effekt einer sehr erfolgreichen EMO Hannover, die Aufträge mit einem erheblichen Volumen angestoßen hat.“

Die Bestellungen aus dem Ausland stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sowohl in Euro- als auch Nicht-Euro-Ländern um jeweils 5 % an. In der Eurozone taten sich vor allem die südländischen Märkte wie Spanien, Frankreich und Italien als Treiber hervor. Gute Impulse kommen auch aus den USA und China.

Die Branchenkapazitäten waren im Oktober zu knapp 92 % ausgelastet, die Beschäftigung lag mit zuletzt rund 70.360 Mitarbeitern 3 % über 2016.

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