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Kunststoffbranche Fakten

Trotz einiger „Sandkörnchen“ im Getriebe blickt die Kunststoffbranche optimistisch in die Zukunft

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Industrie 4.0 gilt als Chance

Trotz all dieser Bedenken richtet die europäische Kunststoffindustrie den Blick klar auf die Zukunft. Zahlreiche europäische Maschinenhersteller werden auf der K 2016 die Zahl 4.0 an ihren Ständen gut sichtbar platzieren und so für ihre „intelligenten“ Fabriken werben, die sie im „Industriellen Internet der Dinge“ (industrial Internet of Things, IIoT) betreiben. 4.0 steht dabei für Industrie 4.0, einen Begriff, der in Deutschland geprägt wurde. Er bezieht sich auf eine Entwicklung, die als die vierte industrielle Revolution wahrgenommen wird – und auf den Plan der deutschen Regierung, der deutschen Industrie auch zukünftig eine Vorreiterstellung zu sichern. Befürworter der Industrie 4.0 sehen darin einen Paradigmenwechsel weg von der zentralisierten hin zur dezentralen Produktion.

„Industrie 4.0 ist vor allem eines: eine Riesenchance, die wir gemeinsam mit unseren Kunden nutzen wollen“, sagt Dr Stefan Engleder, CTO beim Spritzgussspezialisten Engel.“ Dennoch findet er das Wort „Revolution“ nicht wirklich passend. „Der Wandel, den wir derzeit erleben, ist eher eine Art Evolution“, erklärt er. „Für uns ist Industrie 4.0 kein neues Konzept, sondern in vielen Bereichen bereits langjährige Praxis im Arbeitsalltag.“ Das sehen andere Branchenakteure sicherlich ähnlich.

Westerheide vom GKV ist überzeugt, dass neue digitale Technologien auch Kunstsstoffverarbeitern neue Perspektiven eröffnen und sagt: „K 2016 wird uns eine ausgezeichnete Gelegenheit bieten, die Vorteile der Digitalisierung für unsere Industrie zu erkunden.“

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