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Maschinenkonzepte Typisch für Drehmaschinen

| Redakteur: Carmen Kural

Ein Fräs-Drehzentrum kann Werkstücke mit Durchmessern bis 1000 mm in einer Aufspannung fräsen sowie prozesssicher und produktiv drehen.

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Die hohen Schnittleistungen werden unter anderem mit einer extrem steifen Schwenkkopfgeometrie erreicht.
Die hohen Schnittleistungen werden unter anderem mit einer extrem steifen Schwenkkopfgeometrie erreicht.
(Bild: Gebr. Heller Maschinenfabrik)

Vor dem Hintergrund, dass in zunehmendem Maß Bearbeitungsmaschinen für kleine und vor allen flexible Losgrößen gefordert waren, hatte der Werkzeugmaschinenbauer Heller sein Angebot bereits vor einigen Jahren mit 5-Achs-Bearbeitungszentren der Baureihe F erweitert. Auf der Basis dieses Maschinenkonzeptes ist die Baureihe C entstanden, die zusätzlich zur 5-Seiten- und 5-Achs-Simultanbearbeitung Möglichkeiten zur Verfügung stellt, die typisch für Drehmaschinen sind.

Das nun auf der EMO Hannover gezeigte Fräs-Drehzentrum CP 6000 aus dieser Reihe soll mit einer „nahezu einzigartigen Zerspanungsleistung“ gefallen. Die hohen Schnittleistungen werden unter anderem mit einer extrem steifen Schwenkkopfgeometrie PCU (Power Cutting Universal) erreicht. Um die Baureihe noch drehmomentsteifer und formschlüssiger zu gestalten, wurde sie zudem mit einer Spindelarretierung ausgestattet.

Im Arbeitsraum von 1000 mm × 1000 mm × 1300 mm in X-, Y- und Z-Richtung und mit einer Palettengröße von 630 mm × 630 mm lassen sich Werkstücke mit Durchmessern bis 1000 mm (1580 mm bei Z-Hubeinschränkung) und einer maximalen Höhe von 1200 mm in einer Aufspannung fräsen sowie prozesssicher und hoch produktiv drehen.

Gebr. Heller auf der EMO Hannover 2019: Halle 12, Stand C83

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