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Rühren und Dosieren auf der K 2019 Überarbeitete Rührwerke und Software-Innovationen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Brabender hat eine neue OPC-UA-Schnittstelle zu bieten und zeigt seine bewährten Rührsysteme jetzt mit neuartigem Antriebskonzept. Halle 10 am Stand A41.

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Weltpremiere feierern die optimierten Versionen der Dosiersysteme DSR28 (Bild) und DDSR20 von Brabender auf der K 2019 in Düsseldorf. Aber auch eine neue OPC-UA-Schnittstelle soll neue Möglichkeiten in der Kunststoffverarbeitung eröffnen. Halle 10 am Stand A41.
Weltpremiere feierern die optimierten Versionen der Dosiersysteme DSR28 (Bild) und DDSR20 von Brabender auf der K 2019 in Düsseldorf. Aber auch eine neue OPC-UA-Schnittstelle soll neue Möglichkeiten in der Kunststoffverarbeitung eröffnen. Halle 10 am Stand A41.
(Bild: Brabender)

In Düsseldorf zeigt Brabender Technologie das volle Programm: Auf der K 2019 hat das Unternehmen neue Geräte im Gepäck, intelligente neue Features für die Steuerung und ein breites Angebot an bewährten Lösungen. Viele Neuentwicklungen stehen unter der Prämisse des „Easy Clean“, also der einfachen Reinigung und der schnellen Demontage für unkomplizierte Produktwechsel. Auch einige bekannte Geräte wurden unter diesem Aspekt neu durchdacht und optimiert. Hier ein schneller Überblick:

  • ein neuer Faserdosierer Fiberxpert für niedrigere Dosierleistungen;
  • ein Flexwall 40 mit Plexiglasbehälter, der über eine Webserveranwendung mit einem Mobilgerät angesteuert werden kann;
  • eine spezielle Ausführung eines Dosierers mit Doppelschnecke gemäß Kundenwunsch;
  • die in diesem Jahr vorgestellte Dosierlinie DS für Granulate;
  • sowie etablierte Produkte, wie den Flüssigkeitsdosierer oder eine Dosierrinne.

„In diesem Jahr präsentieren wir reell und virtuell unsere neuen und bewährten Konstruktionen und Ideen, verrät Bruno Dautzenberg, Geschäftsführer von Brabender Technologie, Unser Ziel ist, unser Portfolio und unser Können so anschaulich wie möglich machen, damit unsere Besucher nicht nur neugierig werden, sondern auch den Nutzen unserer Entwicklungen sofort erfassen.“

Schnittstelle erweitert die Machbarkeitsgrenzen beim Dosieren

Deshalb werden zusätzlich zu den Geräten auch viele Filme und Anwendungen via Bildschirm zu sehen sein, denn zu den Highlights gehören auch neue Features der Steuerung, heißt es. „Unsere neue OPC-UA-Schnittstelle ist ein Schritt in Richtung Industrie 4.0“, erklärt Geschäftsführer Günter Kuhlmann dazu. Der herstellerunabhängige Datenaustausch sei dabei ein wichtiger Faktor für die Etablierung smarter Fabriken. OPC-UA bietet laut Aussage der Brabender-Experten ein Plus an industrieller Kommunikation, denn diese Schnittstelle transportiert Prozess- und Steuerungsdaten in einer serviceorientierten Architektur. Für Brabender-Kunden eröffnen sich damit neue Möglichkeiten und auch die Erweiterung auf vorgeschaltete Geräte, wie etwa Saugförderer, steht jetzt im Dosiercontroller und der Bedieneinheit des OP16 zur Verfügung, heißt es weiter. Damit komme die Steuerung für beide Geräte aus einer Hand und man könne Nachfüllprozesse optimieren und die Geräte dabei genau aufeinander abstimmen.

Zarte Vorab-Info zu antriebstechnisch optimierten Dosiersystemen

Völlig überarbeitet haben die Brabender-Ingenieure, wie es heißt, die beiden Dosiermodelle DSR28 und DDSR20, die sich außer durch ein neuartiges Getriebe durch viele neue Komponenten auszeichnen, die untereinander kompatibel sind und eine einfache, werkzeuglose Bedienung ermöglichen, was auch die einfache Reinigung erlaubt. Beide Geräte sind vor Ort und demonstrieren auch die dafür zur Verfügung stehenden Motorentypen wie zum Beispiel den neuen Antrieb mit erweitertem Verstellbereich (1:100). „Vor der Messe wollen wir zu diesen beiden Dosierern noch nicht zu viel verraten“, merkt Dautzenberg an. Aber die Besucher dürften gespannt sein, denn konzeptionell handele es sich um echte Neuentwicklungen. Für Brabender biete die Leitmesse „K“ internationale Begegnungen, weswegen das Standteam aus Mitarbeitern aus aller Welt bestehe. „Unsere Idealvorstellung ist, dass jeder Besucher einen Ansprechpartner aus seiner Region vorfindet“, formuliert Bruno Dautzenberg seinen Anspruch.

(ID:46104048)