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VDMA Robotik + Automation

Umsatzrekord für Robotik und Automation

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Die deutsche Robotik- und Automationsbranche hat 2015 ein neues Rekord-Umsatzvolumen von 12,2 Mrd. Euro erwirtschaftet. Das ist ein Plus von 7 % im Vergleich zum Vorjahr.
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Die deutsche Robotik- und Automationsbranche hat 2015 ein neues Rekord-Umsatzvolumen von 12,2 Mrd. Euro erwirtschaftet. Das ist ein Plus von 7 % im Vergleich zum Vorjahr. (Bild: VDMA)

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Die deutsche Robotik und Automation erreicht mit einem Plus von 7 % einen neuen Umsatzrekord. Dies gab der VDMA Robotik + Automation in Frankfurt bekannt.

Robotik – vs. „Die Robotik und Automation zeigt sich erneut in ausgezeichneter Verfassung“, erläutert Dr. Norbert Stein, Vorsitzender des Vorstandes von VDMA Robotik + Automation. „Der große weltweite Bedarf an Robotik, industrieller Bildverarbeitung und Integrated Assembly Solutions lässt unsere Branche optimistisch in die Zukunft blicken.“

Aufgeschlüsselt nach Regionen lagen die größten Umsatzanteile 2015 mit 45 % auf dem deutschen Heimatmarkt – innerhalb Europas (ohne Deutschland) bei 24 %. Größter ausländischer Einzelmarkt für die Branche ist China mit einem Umsatzanteil von 11 %. Nordamerika liegt mit 9 % an zweiter Stelle. Seit 2010 ist der Exportanteil der Branche kontinuierlich gestiegen auf zuletzt 55 %. Der globale Robotereinsatz entwickelt sich seit Jahren expansiv. Zwischen 2010 und 2015 wurden weltweit rund 1,1 Mio. neue Industrieroboter installiert, berichtet die International Federation of Robotics (IFR).

Die Roboternachfrage wird den IFR-Prognosen zufolge auch in den kommenden Jahren einen sehr dynamischen Verlauf nehmen. Bis 2018 werden in den Fabriken der Welt 2,3 Mio. Industrieroboter installiert sein – das entspricht einem durchschnittlichen Jahreswachstum des Roboterbestandes von 12 % (2016 bis 2018).

Die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung der Produktion verändert die Arbeitswelt: „In der Zukunft werden menschliche und maschinelle Fähigkeiten intelligenter kombiniert als jemals zuvor. Das wird nicht nur die Produktivität erhöhen, sondern auch die Qualität der Arbeitsplätze deutlich verbessern“, so Stein. Durch smarte Assistenzsysteme können Handarbeitsplätze in der variantenreichen Montage ergonomischer und fehlerfrei gestaltet werden.

Mit der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) wird der Roboter zum Assistenten des Werkers. Während einfache, repetitive und körperlich anstrengende Tätigkeiten zunehmend automatisiert werden, wird der Mensch mit seiner besonderen Urteilsfähigkeit, Flexibilität und Kreativität auch in Zukunft die zentrale Rolle spielen. Die Kombination von menschlichen Fähigkeiten und Robotik ist ein Erfolgsrezept und spiegelt sich beispielsweise bei den deutschen Autobauern wider: Zwischen 2010 und 2015 stieg der Roboterbestand der deutschen Automobilindustrie um 17 %, während die Beschäftigtenzahl um 13 % zunahm.

Auch der aktuelle Automatica-Trend-Index bestätigt diese Entwicklung: Danach erwarten 81 % der Automatisierungsmanager in Deutschland, dass der Einsatz von Robotern in mittelständischen Betrieben stark zunehmen wird. Wichtiger Treiber ist eine neue Generation von Leichtbaurobotern, die kostengünstiger als klassische Industrieroboter sind und ohne Schutzkäfig arbeiten. Dazu wurden 100 Unternehmensentscheider befragt, die in ihrem Betrieb für den Einsatz von Automatisierungstechnik zuständig sind.

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