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Paul Craemer

Umweltfreundliche Kunststoffpalette fördert Nachhaltigkeit und Wertschöpfung

| Autor/ Redakteur: Bernd Maienschein /

Kunststoffpaletten von Paul Craemer bewähren sich heute im innerbetrieblichen Einsatz, bei Lagerung und Transport sowie im Palettenpool. Vertriebsleiter Frank Bücker schildert im Interview zur Cemat 2011 die Vorteile der neuen Produkte, unter anderem der Kunststoff-Halbpalette Ecomax.

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Craemer-Vertriebsleiter Frank Bücker: „Der Wechsel von Holz- auf Kunststoffpaletten vollzieht sich in immer mehr Branchen.“ Bild: Paul Craemer
Craemer-Vertriebsleiter Frank Bücker: „Der Wechsel von Holz- auf Kunststoffpaletten vollzieht sich in immer mehr Branchen.“ Bild: Paul Craemer
( Archiv: Vogel Business Media )

Auf welches Highlight können sich die Messebesucher an Ihrem Cemat-Stand freuen?

Bücker: Craemer präsentiert Lösungen für eine innovative Palettenlogistik mit Mehrwert. Zu den Neuheiten gehört die TC1, die als erste Kunststoffpalette (1200 mm × 800 mm) auch bei höchsten Praxisanforderungen dauerhaft geschlossen bleibt.

Mit der D-Palette präsentiert Craemer sein Ultraleichtgewicht unter den Kunststoffpaletten. Flexibel einsetzbare Versteifungsprofile garantieren eine hohe Tragfähigkeit bis 1250 kg im Hochregal.

Ein weiteres Highlight sind Ladungsträger im Sondermaß, die nach individuellen Kundenwünschen angefertigt werden und somit ein Höchstmaß an Flexibilität bieten. Fast jedes Palettenmaß ist dank der patentierten neuartigen Schweißgeometrie möglich.

Das Schwerpunktthema der Messe lautet „Sustainability in Intralogistics“. Welchen Beitrag leistet Ihr Unternehmen dazu?

Bücker: Mit Ecomax bietet Craemer die erste Kunststoff-Halbpalette für den Einstieg in mehr Nachhaltigkeit und Wertschöpfung. Im Gegensatz zur Düsseldorfer Holzpalette ist Ecomax eine umweltfreundliche Einstofflösung, die eine höhere Langlebigkeit aufweist und damit zur CO2-Vermeidung beiträgt. Die längere Haltbarkeit und Funktionstüchtigkeit im Vergleich zur herkömmlichen Düsseldorfer Holzpalette belegt auch die jüngste Fraunhofer-Studie, die eine vergleichende Prüfung an beiden Paletten durchgeführt hat und deren Ergebnisse auf der Cemat erstmals präsentiert werden.

Durch die Einbindung der Ecomax in die Dienstleistung Palpool wurde ein geschlossenes und damit nachhaltiges Konzept für Kunden aus Industrie und Handel entwickelt. Darüber hinaus geht Craemer neue Wege in der Produktion, beispielsweise durch den schonenden Umgang mit Ressourcen und den Einsatz recycelbarer Werkstoffe, die dem Kreislauf wieder zugeführt werden können.

Wo geht der Trend speziell in Ihrer Branche hin, welche neuen technischen Entwicklungen gibt es?

Bücker: In den letzten Jahren verzeichnet die Branche eine kontinuierliche Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Kunststoffpaletten sowie einen Trend zu Mehrweglösungen, die zum Umweltschutz und gleichzeitig zur Kostenreduzierung beitragen. Der Wechsel von Holz- auf Kunststoffpaletten vollzieht sich in immer mehr Branchen, was wir bei unseren Kunden, zum Bespiel aus der Pharma-, Lebensmittel- und Automobilindustrie, feststellen. Gefragt sind zudem eine stärkere Beratungstiefe und Servicequalität, auf die wir als Unternehmen und Fullservice-Dienstleister reagiert haben.

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