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Paul Craemer

Umweltfreundliche Kunststoffpalette fördert Nachhaltigkeit und Wertschöpfung

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Was fordern Kunden von einem Palettenproduzenten über die rein technische Entwicklung hinaus?

Bücker: Auch Dienstleistungen rund um den Ladungsträger, zum Beispiel im Bereich IT, Versicherung und Vermietung, werden von Kunden immer häufiger nachgefragt. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Einsatz von RFID-Technologie, die eine Steuerung, Kontrolle und lückenlose Rückverfolgbarkeit von Palettenbewegungen und damit ein zuverlässiges Datenmanagement ermöglicht und somit wesentlich zur Bestandsoptimierung und Verbesserung der Warenflüsse beiträgt.

Im Rahmen der Beschaffungslogistik hat Craemer beispielsweise mit Palpool eine webbasierte Dienstleistung zum Mieten von Paletten auf Basis neuester RFID-Technologie entwickelt, mit der Kunden in einem geschlossenen Kreislauf ihren Bedarf am Ladungsträgerbestand um bis zu 20% verringern können. Die logistische Führung mit einer durchgängigen Überwachung garantiert ihnen eine 100%-ige Transparenz über Kosten und Bestände bei einer Verlustquote von 0%.

Die Cemat ist sehr international ausgerichtet. Wo sehen Sie zukünftige Hauptzielmärkte?

Bücker: Hauptmärkte sind definitiv Westeuropa und Osteuropa. Für den Zielmarkt Westeuropa gilt es, die Marktdurchdringung zu stärken und die Standardisierung der Craemer-Kunststoffpalette in den wichtigsten Absatzmärkten zu intensivieren. In Osteuropa entstehen aufgrund der Angleichung der Logistiksysteme und Verknüpfung der europäischen Märkte zusätzliche Bedarfsstrukturen.

Paul Craemer auf der Cemat 2011: Halle 12, Stand D02

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