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Lanxess

Umweltschonende Urethan-Innovationen für Mobilität und Montage

| Redakteur: Peter Königsreuther

Der Geschäftsbereich Urethane Systems von Lanxess stellte jüngst seine neuen MDI-Präpolymere (Methylendiphenylisocyanat) vor, deren Gehalt an freien Monomeren unter 0,1 % betrage. Laut Hersteller sind diese Systeme für Dicht- und Klebanwendungen entwickelt worden.
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Der Geschäftsbereich Urethane Systems von Lanxess stellte jüngst seine neuen MDI-Präpolymere (Methylendiphenylisocyanat) vor, deren Gehalt an freien Monomeren unter 0,1 % betrage. Laut Hersteller sind diese Systeme für Dicht- und Klebanwendungen entwickelt worden. (Bild: Lanxess)

Die Geschäftsbereiche Urethane Systems sowie Additives von Lanxess haben sich in diesem Jahr zum ersten Mal auf einer Utech Europe präsentiert. Dicht- und Klebstoffe, Gießsysteme sowie effiziente Flammschutz-Additive mit geringem Anteil an freien Monomeren bildeten dabei einen Hauptschwerpunkt.

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess, präsentierte auf der Utech Europe 2018 unter anderem neue Produkte mit niedrigem Monomergehalt für Dicht- und Klebstoffe (Bild). Mit seinen Adiprene-LF-Produkten eröffnet der Geschäftsbereich Urethane Systems von Lanxess bei der Herstellung von Gusselastomeren, Beschichtungen sowie Dicht- und Klebstoffen, wie es heißt, eine deutliche Verbesserung der technischen Leistungsmerkmale und der Arbeitshygiene. Lanxess zähle bei der Low Free (LF) Isocyanat-Technologie, auf der die Produkte basierten, zu den führenden Entwicklern.

Minimaler Kontakt mit freien Isocyanaten

„Im Mittelpunkt unserer Entwicklungsarbeit steht die Erweiterung der Palette der Präpolymere mit sehr niedrigem Gehalt an freien Isocyanaten. Ebenso streben wir an, den maximalen Anteil an freien Isocyanaten weiter zu reduzieren“, erklärt Dr. Markus Eckert, Leiter von Urethane Systems.

Die Produktpalette von Adiprene LF wurde für Kleb- und Dichtstoffanwendungen um Typen mit weniger als 0,1 % freiem MDI (Methylendiphenyldiisocyanat) erweitert. Diese neuen Low Free-Präpolymere bieten drei wesentliche Vorteile, wie Lanxess sagt:

  • verbesserte Arbeitshygiene;
  • hervorragende technische Leistungsmerkmale;
  • effizientere Verarbeitung und Produktivität.

Durch den Einsatz von Adiprene LF-Urethan-Präpolymeren werde ein möglicher Kontakt mit freiem Isocyanat auf ein Minimum beschränkt – das werde zunehmend zu einem Thema mit regulatorischem Fokus. Lanxess ist, wie betont wird, der einzige Hersteller, der LF Urethan-Präpolymere mit einem Gehalt an freiem Isocyanat von unter 0,1 % über eine breite Palette von Chemikalien anbietet, darunter MDI, IPDI, HDI, TDI und pPDI.

Erfüllen hohe Anforderungen an Hygiene und Arbeitsschutz

Während der Handhabung und Verarbeitung sorgen Adiprene LF-Präpolymere, wie es weiter heißt, für eine verbesserte Arbeitshygiene. Sie schützen Mitarbeiter und Anwender vor einem möglichen Kontakt mit Isocyanat-Resten, minimieren die Belastung hinsichtlich Gesundheit, Umwelt und Sicherheit und können zu Systemen mit niedrigeren Gefahrstoffklassen führen, so Lanxess. „Unsere Low Free-Präpolymere erfüllen die neuesten regulatorischen Anforderungen in Bezug auf Arbeitshygiene und Arbeitssicherheit, so dass der Formulierer die erforderlichen Schutzmaßnahmen auf ein Minimum reduzieren kann“, sagt Eckert.

Adiprene LF-Präpolymere gelten außerdem als chemisch so strukturiert, dass sie besonders leistungsfähig sind. Das betreffe insbesondere die Viskosität im Hinblick auf das Benetzungs- und Beschichtungsverhalten, die Zug- und Reißfestigkeit für eine verbesserte Haftung sowie die Beständigkeit gegen Hitze, Feuchtigkeit und Chemikalien. Das mache sie auch für aggressive Umgebungen einsetzbar. Die als einzigartig beschriebene Synthese dieser Präpolymere führe auch zu gleichmäßigeren Eigenschaften bei unterschiedlichen Materialchargen.

Exakt auf Anwendungsfälle angepasste Präpolymere

Adiprene LF-Präpolymere erlauben nach Aussage von Lanxess, dass Anwender ihren Herstellungsprozesse gezielter optimieren können. Wegen der niedrigeren Viskosität von LF-Präpolymeren, verglichen mit herkömmlichen Alternativen, könne der Formulierungshersteller den Einsatz von Lösungsmitteln.minimieren. Durch die Kontrolle der chemischen Struktur biete diese Präpolymere eine gleichmäßigere Verarbeitung in Bezug auf die offene Zeit, wie es heißt.

„Diese Präpolymere werden in den anspruchsvollsten Anwendungen eingesetzt“, merkt Eckert an. Mit der LF-Technologie könnten die Lanxess-Experten die Präpolymere auf die gewünschten Materialeigenschaften und Verarbeitungsmerkmale, die der Formulierer benötigt, exakt zuschneiden.

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