Ladungsträger Universell einsetzbares Werstückträgersystem

Redakteur: Claudia Otto

Ein zum Patent eingereichtes Werkstückträgersystem soll für geringe Kosten in der Logistikkette und minimierten Verwaltungsaufwand sorgen. Dank seiner mikroverzahnenden Oberflächenstruktur eignet sich das von Almert Logistic Intelligence entwickelte System zum Transport fast aller Objekte.

Firmen zum Thema

Das System eignet sich für eine automatisierte Entnahme der Werkstücke mittels eines Roboters. Bild: De Man
Das System eignet sich für eine automatisierte Entnahme der Werkstücke mittels eines Roboters. Bild: De Man
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Werkstückträgersystem kann den Angaben zufolge auf mechanische Sperrfunktionen verzichten und macht damit unterschiedliche Einsätze für Kleinladungsträger überflüssig. Gerade bei häufigen Produktwechseln/-modifikationen wie zum Beispiel in der Automobilindustrie mache sich dieses neue Logistiksystem schnell bezahlt.

Live-Vorführung bei De Man stößt auf großes Interesse

Dass sich der universelle Werkstückträger auch ideal für eine automatisierte Entnahme der Werkstücke mittels eines Roboters eignet, zeigte eine Live-Demonstration Mitte Dezember im Entwicklungszentrum der De Man Industrie-Automation GmbH, dem Kooperationspartner von Almert hinsichtlich der Einbindung des Werkstückträgersystem in Automatisierungslösungen.

Zahlreiche Interessenten konnten beobachten, wie ein Roboter ungeordnete Werkstücke unterschiedlicher Form und Größe problemlos vom Werkstückträgersystem entnahm und kommissionierte. Die wabenartige Bauart des Trägers bietet beste Voraussetzungen für eine vollautomatische Erkennung der Produkte über ein Kamerasystem.

Anfang des Jahres erstes gemeinsames Projekt geplant

Die Beleuchtung erfolgt dabei im Durchlichtverfahren, das heißt der Träger wird von einem starken parallelen Licht von unten beleuchtet.

Durch die milchige Auflagefläche ist das Objekt dabei gut zu sehen, ohne das störende Schatten entstehen. Eine über dem Entnahmeplatz integrierte Kamera (wahlweise auch am Roboter selber installierbar) übermittelt dann die genauen Umrisse an den Roboter, der so exakt zugreifen kann.

Die Kooperationspartner hoffen, Anfang des Jahres das erste gemeinsame Projekt realisieren zu können. Mehrere Anfragen liegen laut De Man bereits vor.

Interessenten, die die Vorführung verpasst haben, können einen Video-Mitschnitt bei De Man anfordern: sandra.friedlein@deman.de

(ID:370378)