Umfrage zur Cybersicherheit Unternehmen fühlen sich vor Cyberangriffen geschützt

Autor / Redakteur: Peter Schmitz / Lisa Saller, Lisa Saller

57 Prozent der Befragten einer Studie von Palo Alto Networks bewerten die IT-Sicherheit in ihren Unternehmen als mindestens gut und lediglich drei Prozent bewerten ihren Schutzlevel als minimal. Trotzdem fürchten Unternehmen die Cloud, Cyberkriminelle und die eigenen Mitarbeiter.

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Als die drei größte Mankos ihrer gegenwärtigen Security-Lösungen nennen die befragten deutschen Unternehmen zu große Komplexität, zu hohe Kosten und mangelnde Flexibilität.
Als die drei größte Mankos ihrer gegenwärtigen Security-Lösungen nennen die befragten deutschen Unternehmen zu große Komplexität, zu hohe Kosten und mangelnde Flexibilität.
(Bild: Archiv)

Palo Alto Networks hat in einer Umfrage zur IT-Sicherheit in Deutschland 75 Vertreter von Unternehmen aus neun verschiedenen Branchen und Behörden zur IT-Sicherheit befragt. Dabei fühlten sich die Unternehmen im produzierenden Gewerbe sowie in der Telekommunikations- und Automobilbranche am sichersten. Im öffentlichen Dienst wurde der eigenen IT-Umgebung überwiegend 50-prozentiger Schutz attestiert.

Beachtenswert bei dieser überwiegend positiven Einschätzung der eigenen Cybersicherheit ist der jedoch relativ geringe Anteil am IT-Budget, der in IT-Sicherheit investiert wird. Jedes fünfte Unternehmen gibt lediglich 5 Prozent des IT-Budgets für Sicherheit aus, und jedes vierte Unternehmen investiert 10 Prozent der IT-Ausgaben in Cybersecurity. Lediglich 6 Prozent der Befragten geben an, dass sie jeden vierten IT-Euro in die Sicherheit stecken.

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Den in vielen Fällen noch zögerlichen Investitionen steht wiederum eine andere Erkenntnis der Studie gegenüber: Die Hälfte der befragten Unternehmen gibt an, dass für ihre eigenen Kunden IT-Sicherheit ein „sehr wichtiges“ Thema sei. Jedes fünfte Unternehmen sagt, dass die Cybersicherheit sogar eine „entscheidende“ Voraussetzung für ihre Kunde sei. Nur neun bzw. sechs Prozent der Unternehmen gaben an, dass IT-Sicherheit „den Kunden eher unwichtig“ bzw. „den Kunden egal“ ist. Am sensibelsten in Sachen IT-Sicherheit sind erwartungsgemäß die „Kunden“ im öffentlichen Dienst – also die Bürger, wo Datenschutz und Datensicherheit eine sehr große Rolle spielen. Auf den nächsten Plätzen folgenden das produzierende Gewerbe, die IT- und Automobilbranche.

Palo Alto Networks fragte auch, ob sich die Unternehmen durch ihren Standort in Deutschland mehr oder weniger gefährdet sehen als Unternehmen in anderen Ländern. Knapp über die Hälfte der Unternehmen gab an, der Standort in Deutschland hätte keinen Einfluss auf die Bedrohungslage. 16 Prozent der Befragten fühlen sich durch den Standort sicherer. 15 Prozent hingegen sehen sich dadurch gefährdeter.

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