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Energieeffizienz

Unternehmen können mit einfachen Mitteln viel Energie sparen

01.09.2009 | Redakteur: Stéphane Itasse

Energieeffizienz in der Industrie lohnt sich nicht nur finanziell, sie lässt sich oft auch mit einfachen Mitteln umsetzen.
Energieeffizienz in der Industrie lohnt sich nicht nur finanziell, sie lässt sich oft auch mit einfachen Mitteln umsetzen.

Dabei wandeln HQL-Leuchten nur etwa 65% der elektrischen Energie in Licht um, und dies auch nur im Neuzustand. Bei Abfall der Lichtleistung bleibe der Stromverbrauch unverändert hoch. Der Rest werde zu Wärme.

Bis zu 80% weniger Stromkosten durch intelligente Beleuchtung

Intelligente Beleuchtung senke im Vergleich zur herkömmlichen die Stromkosten um 50 bis 80%, sogar bei Mehrleistung. Dabei sorge sie für bessere Lichtverhältnisse und hat zudem eine drei- bis viermal höhere Lebensdauer bei weniger Leistungsverlust.

Zudem gebe es Fördermittel vom Staat, die die Kosten inklusive Installation bezuschussen. Teilweise werde das Geld sogar komplett ausgelegt, der Käufer könne dann bequem in monatlichen Raten zahlen. Darüber hinaus gebe es diverse Leasingmöglichkeiten.

Die Leuchten würden immer nur dann für beste Lichtverhältnisse sorgen, wenn gutes Licht auch tatsächlich benötigt wird. Neue Sensoroptionen ermöglichten jetzt auch eine Installationshöhe von bis zu 25 m. Somit könnten auch sehr hohe Hallen problemlos und effizient beleuchtet werden, der Wartungsaufwand bleibe dennoch gering.

Mehr Energieeffizienz mit natürlichen Kältemitteln

Viele Betriebe der Lebensmittelindustrie benötigen Kälteenergie, um die Qualität ihrer Produkte gewährleisten zu können. Die kältetechnischen Anlagen müssten dabei besonderen Anforderungen in Bezug auf Prozesssicherheit, Energieverbrauch und Umweltverträglichkeit genügen. Natürliche Kältemittel wie Ammoniak, CO2 und Wasser sind laut Chambers nicht nur umweltfreundlich und effizient, sondern erbringen auch eine deutlich bessere Kälteleistung als synthetische Stoffe.

Aufgrund der besonderen baulichen Anforderungen würden die Investitionskosten bei Systemen mit natürlicher Kälte etwas über denen einer herkömmlichen Kälteanlage liegen. Allerdings reduzierten sich durch die hohe volumetrische Kälteleistung und die günstigen Drucklagen von Ammoniak und CO2 die laufenden Energiekosten der Kühlung um 25 bis 30%, so dass sich die Investition im Durchschnitt innerhalb von 2,5 Jahren amortisiert habe.

Bundesumweltministerium gibt Zuschuss für energieeffiziente Kälteanlagen

Zusätzlich gewähre das vom Bundesministerium für Umwelt (BMU) gemäß dem neuen „Impulsprogramm für Klimaschutzmaßnahmen an gewerblichen Kälteanlagen“ für diese umweltfreundlichen Kälteanlagen einen Zuschuss zu den Investitionskosten von bis zu 35%.

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