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Instandhaltungsstrategie Unternehmen verbrennen Milliarden mit ineffizienter Instandhaltung

| Redakteur: Stéphane Itasse

Störungen und Ausfälle bei Versorgungsanlagen können erhebliche finanzielle Auswirkungen haben. So geben deutsche Unternehmen laut einer Studie der Conmoto Consulting Group pro Jahr unnötige Milliardenbeträge für Instandhaltungsdienstleistungen aus, wie der Dienstleister Wisag AG in Frankfurt am Main mitteilt. Diese Kosten könnten vermieden werden, wenn Unternehmen eine intelligente Instandhaltungsstrategie betreiben würden.

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Bei großen Kältemaschinen lässt sich durch Ermittlung des richtigen Zeitpunkts für den Ölwechsel viel Geld sparen.
Bei großen Kältemaschinen lässt sich durch Ermittlung des richtigen Zeitpunkts für den Ölwechsel viel Geld sparen.
(Bild: Wisag)

Die Wisag Industrie Service Holding GmbH, einer der größten deutschen Industriedienstleister in Deutschland, führt für seine Kunden bundesweit wichtige Instandhaltungsarbeiten durch, heißt es in der Mitteilung weiter. „Besonders gefragt ist derzeit die Übernahme kompletter Instandhaltungsbereiche. Vor allem bei Großunternehmen kann der Ausfall von zum Beispiel Versorgungsanlagen immense wirtschaftliche Schäden anrichten. Viele Kunden legen verstärkt Wert auf Flexibilität und situatives Handeln. Die vorbeugende Instandhaltung statt einer kostenintensiven Reparatur steht im Vordergrund“, sagt Uwe Koch, Geschäftsführer der Wisag Gebäude- und Industrieservice Holding GmbH & Co. KG.

Analysen statt starrer Wartungsintervalle sparen viel Geld bei der Instandhaltung

Moderne Methoden wie Schwingungsmessungen, Thermografie oder Schmierstoffanalysen könnten frühzeitig auf einen Verbrauch des Abnutzungsvorrats hindeuten. Auf dieser Basis könnten Instandhaltungsmaßnahmen eingeleitet werden, die langen Stillstandszeiten von Maschinen und Anlagen und damit betriebswirtschaftlichen Einschnitten vorbeugen.

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So sei beispielsweise ein regelmäßiger Ölwechsel an großen Kältemaschinen Voraussetzung für die reibungslose Funktionalität der Anlagen. Doch oft werde dies nach starren Zeit- oder Betriebsintervallen geplant – statt den idealen Zeitpunkt anhand der Ölqualität zu bestimmen. Denn erst wenn spezifische Grenzwerte überschritten werden, sei ein Ölwechsel notwendig. Um unnötig hohe Kosten zu vermeiden, führt Wisag nach eigenen Angaben im Rahmen von Inspektions- oder Wartungstätigkeiten Ölanalysen durch und ermittelt anhand dieser Ergebnisse den optimalen Wechselzeitpunkt.

Instandhaltung gehört zur Wertschöpfungskette

Auch zukünftig werde die Instandhaltung durch komplexere technische Anlagen, steigende Ersatzvielfalt und Kostendruck in der Produktion zunehmend an Bedeutung gewinnen. „Die Instandhaltung muss als Teil der Wertschöpfungskette eines jeden Unternehmens akzeptiert werden. Eine intelligente Instandhaltungsstrategie trägt nicht nur zum wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch zur Wettbewerbsfähigkeit bei“, kommentiert Koch.

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