Deutsch-Amerikanische Energietage US-Energiemarkt bietet noch Chancen

Redakteur: Stéphane Itasse

Deutschland und die USA sind ideale Partner auf dem Weg in eine sichere und nachhaltige Energiezukunft. Darauf verwies Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier als Schirmherr der ersten Deutsch-Amerikanischen Energietage in Berlin. Auf der am Montag eröffneten viertägigen Konferenz informieren sich rund 500 Experten über die aktuellen Trends auf dem US-Energiemarkt, mit besonderem Schwerpunkt auf den erneuerbaren Energien.

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Zu den Rednern gehören Bundeswirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Peter Ammon und der Gesandte der US-Botschaft in Deutschland John M. Koenig. Veranstalter sind die Deutsche Energie-Agentur GmbH (Dena) und die Deutsch-Amerikanischen Handelskammern (AHK USA).

„Nur wenn wir transatlantisch mit Energieeffizienz und erneuerbaren Energien vorangehen, können wir auch andere Staaten für ein nachhaltiges Wachstumsmodell gewinnen; deswegen brauchen wir eine Transatlantische Klimabrücke“, betonte Steinmeier laut Mitteilung der Dena. „Knappe fossile Ressourcen und Klimawandel sind globale Herausforderungen für unsere Sicherheit und unsere Lebensqualität. Sie lassen sich nur in internationaler Zusammenarbeit meistern. Deutschland und die USA verfügen über die notwendigen Fähigkeiten, um hier wegweisende Impulse zu geben.“

Saubere Energie verspricht Absatzchancen

Saubere und effiziente Energietechnik erlebe in den USA unter Präsident Barack Obama einen starken Aufschwung. So soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung innerhalb der nächsten drei Jahre verdoppelt werden. „Daraus ergeben sich hervorragende Exportchancen für deutsche Unternehmen“, sagte Dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. „Schließlich gehört die deutsche Branche für erneuerbare Energien in vielen Bereichen zu den Marktführern.“

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist jedoch die Informationsbeschaffung zum Markteinstieg in den chancenreichen amerikanischen Markt nicht immer leicht. Ein Netzwerk bieten da die AHK USA, heißt es. „Die US-Auslandshandelskammern verfügen über eine Fülle von Programmen und Veranstaltungen, sowie ein wertvolles Netzwerk, welches es den deutschen Firmen erleichtert, die Eigenheiten des Marktes zu verstehen und dort erfolgreich zu agieren“, so Kristian Wolf, Geschäftsführer der AHK USA-Atlanta.

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