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Industrie 4.0 VDMA-Hauptgeschäftsführer lobt Edurs Digitalstrategie

| Redakteur: Florian Stocker

Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) lobte bei seinem Besuch der Edur-Pumpenfabrik in Kiel die Digitalisierungsstrategie des Unternehmens. Edur forciert die „intelligente Pumpe“ mit Predictive-Maintenance-Konzepten.

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Sprachen über Konjunktur und Industrie 4.0: VDMA Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann, EDUR-Ge- schäftsführer Dr. Jürgen Holdhof und VDMA-Nord- Geschäftsführer Dr. Jörg Mutschler (v.r.).
Sprachen über Konjunktur und Industrie 4.0: VDMA Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann, EDUR-Ge- schäftsführer Dr. Jürgen Holdhof und VDMA-Nord- Geschäftsführer Dr. Jörg Mutschler (v.r.).
(Bild: Rainer Pregla)

Industrie 4.0 ist nicht nur ein Schlagwort, hier wird es gelebt“, sagte Thilo Brodtmann im Rahmen des Besuchs. Er und der Geschäftsführer des VDMA Nord, Dr. Jörg Mutschler ließen sich von Edur-Geschäftsführer Dr. Jürgen Holdhof die Umsetzung der digitalen Strategie bei dem Traditionsunternehmen zeigen. „Wir stehen beim Thema Industrie 4.0 nicht mehr nur in den Startlöchern, sondern setzen die Digitalisierung und Vernetzung der Prozesse um“, erläuterte Holdhof. Dies sei für die Überlebensfähigkeit des Unternehmens absolut notwendig, aber auch Treiber für weiteres Wachstum, so Holdhof.

Für Brodtmann die richtige Strategie: „Im Rahmen der vierten Stufe der industriellen Revolution kommen erst die intelligenten Produkte, dann die Digitalisierung der Produktion, und dann kann man irgendwann damit auch Geld verdienen.“

Vorausschauende Wartung mit datengestützten Analysen

Bei Edur wird ganz konkret an der intelligenten Pumpe gearbeitet: Die Ingenieure entwickeln sogenannte Predictive-Maintenance-Konzepte, um mit Hilfe intelligenter Datenanalysen Betriebszustände auszuwerten und Wartungsbedarf frühzeitig zu erkennen. Die Elektronik meldet diese dann automatisch an den Betreiber, Servicepartner oder Hersteller.

Der Pumpenhersteller, der in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen feiert, sieht sich für die Zukunft gerüstet und will weiter wachsen. Brodtmann sieht das Unternehmen als eine der „Perlen der Industrie“ im Norden.

Mit 3100 Mitgliedsunternehmen, vorrangig aus dem Mittelstand, vertritt der VDMA eine Branche, die jährlich 218 Milliarden Euro umsetzt und über eine Million Mitarbeiter beschäftigt. Fürs laufende Jahr erwartet Brodtmann für seine Branche nach der Phase einer Stagnation in 2016 ein Wachstum von einem Prozentpunkt.

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